Grundschule in Kailfornien Drittklässler naschen Cannabis-Süßigkeiten – und müssen ins Krankenhaus

In Kalifornien hat ein Kind versehentlich cannabishaltige Weingummis in die Grundschule mitgebracht. Drei der Schüler mussten nach dem Verzehr in einer Klinik behandelt werden.
Weingummis (Symbolbild)

Weingummis (Symbolbild)

Foto: leekrob / IMAGO

In den USA sind mehrere Schulkinder nach dem Verzehr von Cannabis-Süßigkeiten erkrankt. Die Drittklässler einer Grundschule in Nordkalifornien wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie versehentlich die Weingummis gegessen hätten, teilten die Behörden mit.

Ein Schüler hatte demnach die Weingummis mit vier anderen Kindern während der Pausenverpflegung vergangene Woche in der Jacoby-Creek-Grundschule in der Gemeinde Bayside in Humboldt County gegessen, hieß es von Polizei und Schulverwaltung. Der Schüler, der die Gummibärchen mit in die Schule gebracht hatte, habe nicht gewusst, dass sie Marihuana enthielten.

Kohlenmonoxidvergiftung befürchtet

Drei der Kinder seien in ärztliche Behandlung gekommen, nachdem sie Anzeichen einer Vergiftung gezeigt hätten, teilte Schulleiterin Melanie Nannizzi den Eltern mit. Alle drei Kinder seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden und wohlauf, wie Nannizzi der Zeitung »Times-Standard« in Eureka zufolge sagte.

Nachdem die Schüler Vergiftungserscheinungen gezeigt hatten, war das Klassenzimmer laut Nannizzi zunächst evakuiert worden, weil man eine Kohlenmonoxidvergiftung befürchtet habe. Sie sprach von einem »beängstigenden Vorfall für unsere gesamte Schulgemeinschaft«.

Die Polizei in Arcata untersucht nach eigenen Angaben den Vorfall. Eine Sprecherin mahnte Eltern, Cannabisprodukte, insbesondere solche, die wie Süßigkeiten aussehen, an einem sicheren Ort fern von Kindern aufzubewahren.

apr/AP
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