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"Lindenstraße" ins Museum: Niemals geht man so ganz

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Auch Mutter Beimers Küche "Lindenstraße" ist reif fürs Museum

Der WDR stellt die "Lindenstraße" nach gut 35 Jahren ein. Doch im Haus der Geschichte in Bonn sollen Fans künftig weiter in Gegenständen stöbern können, die die Erinnerungen wachhalten.

Requisiten, Kostüme und Kulissen, darunter auch die berühmte Küche von Mutter Beimer: Zahlreiche Erinnerungsstücke an die "Lindenstraße" sollen nach dem Ende der Kultserie im März 2020 in Museen ausgestellt werden.

Das Haus der Geschichte in Bonn werde neben der Küchenzeile auch die Bushaltestelle Lindenstraße/Kastanienstraße aus der ARD-Serie übernehmen, teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in Köln mit . Für zahlreiche andere Requisiten, Kostüme und Kulissen der Serie laufen demnach Gespräche mit anderen Museen.

Serie mit 1758 Folgen

So wolle das Technikmuseum in Speyer, in dem seit 2012 eine Dauerausstellung zur "Lindenstraße" läuft, das Restaurant "Akropolis" und das "Café Bayer" übernehmen. Die Deutsche Kinemathek in Berlin werde unter anderem die Speisekarten des "Akropolis" sowie die Bademäntel von Mutter Beimer und Anna Ziegler übernehmen.

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"Lindenstraße" ins Museum: Niemals geht man so ganz

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Die ARD will trotz Protesten der Schauspieler und von Fans die "Lindenstraße" die Serie auslaufen lassen. Die Folge "Auf Wiedersehen" wird die 1758. Ausgabe der seit knapp 35 Jahre laufenden Serie.

Überbleibsel der Serie, die nicht an Museen vermittelt werden können, sollen in den WDR-Fundus wandern - oder für karitative Zwecke verkauft werden.

apr/AFP
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