John F. Kennedys Großnichte Einsatzkräfte finden Leiche von Maeve Kennedy McKean

Seit einem Kanu-Unfall am vergangenen Donnerstag galt Maeve Kennedy McKean als vermisst. Nun wurde sie tot im Wasser gefunden. Von ihrem achtjährigen Sohn fehlt weiter jede Spur.
Maeve Kennedy McKean 2018 bei einer Gala in New York

Maeve Kennedy McKean 2018 bei einer Gala in New York

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MICHAEL LOCCISANO/ AFP

Nach Tagen der Ungewissheit gibt es nun Klarheit: Maeve Kennedy McKean ist tot. Einsatzkräfte haben die Leiche der Großnichte von John F. Kennedy gefunden.

Die 40-Jährige galt seit einem Kanu-Unfall am vergangenen Donnerstag als vermisst. Am Montagnachmittag sei sie wenige Kilometer südlich des Anwesens ihrer Mutter im US-Bundesstaat Maryland tot im Wasser gefunden worden, teilte die zuständige Polizeistelle nun mit.

Von ihrem achtjährigen Sohn Gideon fehlt weiter jede Spur. Die Suche werde am Dienstag wieder aufgenommen, hieß es in der Mitteilung.

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Die McKeans, die zu der in den USA legendären Kennedy-Familie gehören, waren wegen der Corona-Pandemie aus der Hauptstadt Washington zeitweise in ein Haus der Familie an der Chesapeake Bay gereist - einer Bucht, die in den Atlantik mündet. Die Kinder sollten dort nach Angaben von McKeans Mann David mehr Platz haben. Mutter und Sohn kehrten am Donnerstag nicht zu dem Anwesen der Familie zurück, nachdem sie mit einem Kanu einen Ball aus der Bucht holen wollten.

Im Kennedy-Clan kam es über die Jahre zu etlichen tragischen Vorfällen. McKeans Großvater Robert "Bobby" Kennedy (1925-1968) starb während des Vorwahlkampfes um die Präsidentschaft 1968 in Los Angeles bei einem Attentat. Fünf Jahre zuvor war sein älterer Bruder und damaliger US-Präsident John F. Kennedy bei einer Fahrt durch Dallas im Bundesstaat Texas ermordet worden. Im Juli 1999 starben der Präsidentensohn John F. Kennedy Junior, seine Ehefrau Carolyn Bessette-Kennedy und deren Schwester Lauren Bessette bei einem Flugzeugabsturz vor der Ostküste der USA.

aar/dpa
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