Thomas Fischer

Kriminalität in den Medien Besser erst mal nachdenken

Thomas Fischer
Eine Kolumne von Thomas Fischer
Die Flut der Nachrichten über Straftaten ist unermesslich und produziert auch manche Skurrilität. Wie soll man sich orientieren? Was ist Realität, was bloße Stimmung?
Wahrnehmungseingeschränkter Medienkonsument (Symbolbild)

Wahrnehmungseingeschränkter Medienkonsument (Symbolbild)

Foto: Westend61 / Westend61 / Getty Images

In der vergangenen Woche habe ich mich, kriminalistisch betrachtet, dreimal gewundert und einmal gefreut. Diese Zahlen sind vermutlich nicht zutreffend; es könnte auch mehr gewesen sein. Aber an diese Gelegenheiten kann ich mich definitiv erinnern. Das erste Mal Wundern trat bei Kenntnisnahme eines Tötungsverbrechens gegen ein Wirbeltier auf, genauer gesagt: einen Biber. Er wurde verwundet gefunden, ein mutmaßlicher Täter war entweder nicht vorhanden oder aber flüchtig und nicht aufzufinden. Die zuständige (Mord-)Kommission war, so die Meldung, davon überzeugt, dass ein Unfall oder ein Suizidversuch ausscheide. Ich habe seither nichts mehr von der Sache gehört.

Die zweite Gelegenheit zum Sich-Wundern ergab sich, als ich erfuhr, dass Herr Kirk Douglas, der kürzlich im Alter von 104 Jahren verstorbene Darsteller von Odysseus (1954), Spartacus (1960) und Vincent van Gogh (1956), vor geraumer Zeit vergeblich versucht hat, Frau Senta Berger zu küssen, eine Inge Meysel mit Hollywooderfahrung, die uns mit allerlei patenten Frauengestalten in so schönen Filmen wie »Junge Leute brauchen Liebe« (1961), »Immer Ärger mit dem Bett« (1961) und »Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade« (1969) erfreute, aber auch mit Einblicken in die Welt des Verbrechens schockierte, zum Beispiel in »Wenn Killer auf der Lauer liegen« (1967), »Toll trieben es die alten Germanen« (1972) oder »Per Saldo Mord« (1975). Wir wollen uns hier weder zu Kirk Douglas, dem Erfinder des Grübchens, noch zu O. W. Fischer, einem stets hervorragend frisierten, aber vor 17 Jahren im Alter von 88 Jahren verstorbenen Künstler äußern, und auch »die schnelle Gerdi« (1989 bis 2004) soll uns nicht weiter interessieren, nachdem wir noch erwähnen wollen, dass sie auch »Mit fünfzig küssen Männer anders« (1999) sowie »Nette Nachbarn küsst man nicht« (2006) drehte, was aber in keinerlei tiefenpsychologischer Verbindung zu Kirk Douglas stehen dürfte.

Die dritte Gelegenheit war deutlich dramatischer und betraf einen auf den ersten Blick überaus unklaren Vorgang in der Elbestraße in Frankfurt, einer Örtlichkeit, wo, wie alte Rödelheimer und allfällige Nachtschwärmer auf der Durchreise wissen, nachts um zwei Uhr sehr selten pensionierte Oberstudienrätinnen flanieren und der Professor Immanuel Rath als gänzlich unbekannte Märchengestalt gelten kann. Dort sollen nämlich, einer viel verbreiteten Meldung zufolge, zwei (!) junge Männer (!) mit ihren (Plural!) »Geländewagen« einen 52-jährigen »Passanten« (Fußgänger) lebensgefährlich verletzt und zu töten versucht haben, als sie ihn »zunächst anfuhren und dann überrollten«, woraufhin sie das Weite suchten. Einer wurde auf der Flucht gestellt, der andere »stellte sich« in Offenbach. Das Opfer liegt schwer verletzt im Krankenhaus und ist nicht vernehmungsfähig.

Die freudige Gelegenheit ist schnell beschrieben: Ein 16-jähriges Mädchen verschwand, wurde von den Eltern als vermisst gemeldet, und tauchte kürzlich in Frankreich wohlbehalten wieder auf. Das »mutmaßliche« Gewaltverbrechen, dessen Umrisse sich in der Presse anzudeuten begannen, wurde wieder abgesagt. Im Internet freuten sich alle sehr für die armen Eltern.

Was haben diese Ereignisse gemein, und warum erwähne ich sie? Ich gehe davon aus, liebe Leser, dass ich Ihnen nichts wirklich Neues berichtet habe, sondern dass Sie, mehr oder weniger, mindestens so gut informiert sind wie der Kolumnist. Bevor jetzt in entlegenen Winkeln Ihres zentralnervösen Empörungszentrums eine leicht kribbelnde Unruhe hochsteigt, die sich in Kürze in dem Schrei »Verharmlosung!« Bahn bricht, lassen Sie mich sagen: Ja, ich bin ein Freund der Tiere und insbesondere der kuscheligen Biber. Nein, ich befürworte es nicht, wenn berühmte Frauenschwärme, Opernsänger oder Brezelbäcker mit oder ohne Grübchen über die Frauen in ihrem beruflichen oder sozialen Nahbereich herfallen. Ich bin ein dezidierter Gegner des Überrollens von Passanten, wenngleich nicht des Geländewagens an sich. Und ich bin wirklich sehr erfreut über jedes Gewaltverbrechen, das sich als Fantasie entpuppt.

Vorerst gibt es also nicht wirklich einen Grund zur Entrüstung. Ich bin ja auch allenfalls der Bote, und den soll man doch in Ruhe lassen, meinen ich und Herr Julian Reichelt. Andererseits ahne ich, dass die oben stehenden, leicht distanziert wirkenden Nacherzählungen bei vielen von Ihnen eine gewisse Unruhe erzeugt haben: Zum einen, weil man nicht weiß, was da kommt, und dem Kolumnisten allerlei zutraut, andererseits, weil die Schilderungen jenen vertrauten Klang der sogenannten »Empathie« vermissen lassen, der den Nachrichtenkonsumenten des 21. Jahrhunderts so wichtig geworden ist. Wir haben uns über »Empathie« schon des Öfteren unterhalten, und Sie wissen, dass damit eigentlich nicht das tränenumflorte »Mitleid« gemeint ist, das heutzutage in kurzen Fünfminutensprüngen durch das Leben der »Social Media« zu hüpfen pflegt. Sondern eher das soziale Einfühlen-Können in fremde Sichtweisen und Blickrichtungen, seien sie nun sympathisch oder nicht.

Eigentlich, das muss man sich einmal klarmachen, ist es nämlich deutlich wichtiger für unsereins als Menschen, sich in die Sichtweisen der Bösen, der Verbrecher, der Böswilligen und Unmoralischen einfühlen zu können. Denn von ihnen droht (uns) ja die Gefahr, nicht von den Lieben, Harmlosen, Kindlichen, Unterlegenen. Wer also von sich sagt, er sei völlig unfähig, sich in einen Straftäter oder schlechten Menschen »hineinzuversetzen«, stellt sich selbst ein erbärmliches Zeugnis aus.

Außerdem stimmt es ja gar nicht. Die begeistertsten Opferempathiker stellen sich ja gerade mit besonderer Leidenschaft die allerschlimmsten Dinge vor. Je mehr sie die Verworfenheit, Brutalität oder Abseitigkeit der Tätereigenschaften und des Tatverhaltens imaginieren, desto tiefer und reiner ist ihr Mitleid mit dem mutmaßlichen Opfer. Das Frappierende daran liegt weniger auf der allgemeinen, theoretischen Ebene: D sind solche Mechanismen der »Verarbeitung« und der Regulation von Gefühlen recht gut erforscht und vertraut. Eher erstaunlich ist es, dass auf der praktischen Ebene die meisten Menschen wirklich gut damit auskommen, über eine Begebenheit, welche sie kurzfristig auf das Heftigste bewegt, in Wahrheit fast nichts zu wissen!

Denn niemand kann ja ernsthaft behaupten, aus den eingangs zitierten Meldungen, wie sie in der Presse oder im Internet verbreitet wurden, sei ein auch nur halbwegs zutreffendes, realistisches oder vollständiges Bild entstanden. Das Gegenteil ist der Fall, und jeder halbwegs intelligente Mensch weiß das auch. Fast niemand würde sich, wenn es sich um ein Ereignis aus seinem sozialen Nahraum oder gar dem eigenen Leben handelte, mit einer solch erbärmlich schlechten Schilderung zufriedengeben oder behaupten, nun wisse man genug über die Sache, um sich stunden- oder tagelang darüber zu verbreiten und anderen Leuten mit unverlangten Weisheiten auf die Nerven gehen zu dürfen, wie die Geschehnisse zu bewerten seien und was sie uns über das Leben im Allgemeinen sagen.

Einmal probeweise gefragt:

  1. Wie kommt man dazu, das Auffinden eines aus unbekannten Gründen verletzten Bibers bundesweit zu berichten? Werden nicht genügend Igel, Rehe, Hunde, Katzen und Wildschweine überfahren? Ist die gewerbsmäßige Wilderei in Deutschland eingestellt worden? Welche Überlegungen könnten eine Polizeidienststelle veranlassen zu berichten, dass nach einer unbekannten Person gesucht werde, die an einem unbekannten Ort aus unbekannten Gründen einen Biber mit einem Stock verletzt haben könnte? Und warum heißt das Verbrechen »Biber erstochen«? § 17 Tierschutzgesetz stellt das Verletzen, Quälen oder Töten von Wirbeltieren »ohne vernünftigen Grund« unter Strafe. Wie wir wissen, haben wir natürlich extrem vernünftige Gründe, jedes Jahr 250 Millionen Hühner, Enten, Gänse, Schweine, Kühe, Schafe, Ziegen und Problemwölfe zu töten, von den Wirbeltieren des Meeres einmal ganz zu schweigen. Deshalb konzentriert sich das ganze Ausmaß der Tierliebe auf Dackel, Zierfische und das Spitzmaulnashorn.

  2. Nichts gegen anständiges Benehmen bei Film, Funk und Fernsehen! Und alles Mögliche, soweit sinnvoll, gegen Missbrauch von Abhängigkeiten aus sexuellen Motiven oder gar das Erzwingen von sexuellen Handlungen oder ihrer Duldung durch Gewalt, Drohung oder Ausnutzen von konkreter Angst. Es besteht allerdings relativ wenig Bedarf, denke ich, diese Grundsätze zum wiederholten Mal mit 60 Jahre alten Geschichten aus dem eigenen Leben anschaulich zu machen, indem man auf verstorbene Personen noch mal ein bisschen Dreck ausgießt. Es hat ja, wie wir dem Einzelfall entnehmen, keine persönliche Bedeutung mehr, sondern dient nur noch der allgemeinen Volksbelustigung und moralischen Stärkung der Gläubigen. Ich muss gestehen, dass mir die Frage, ob Mr. Kirk D. versuchte, Frau Senta B. zu küssen, ähnlich bedeutend erscheint wie die Frage, ob Elizabeth II. vor 55 Jahren einmal versucht haben könnte, ihrer Tochter Anne eine Ohrfeige zu geben.

  3. Mit großem Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, was Volkes Stimme über die beiden Verdächtigen aus der Frankfurter Elbestraße zu berichten oder zu mutmaßen wusste. »SUV« und »junge Männer« reicht ja absolut aus, um eine gewaltige Welle von fremdenfeindlichen Vollpfosten-»Empathien« loszulassen. Der angebliche Hergang des Ereignisses war derart defizitär und einseitig dargestellt, dass sich Fragen geradezu aufdrängten: Was soll die Bezeichnung »Fußgänger« oder »Passant«? Wieso »filmt« das Opfer nachts auf der Elbestraße zwei andere Personen? Wie können diese ihn (beide?!) »überrollen«? Hat er sich vor ein Fahrzeug gestellt? Wie darf man sich den erforderlichen Vorsatz (!) der beiden (?) Täter vorstellen? Wie und wann könnte wohl ein »gemeinsamer Tatplan« (§ 25 Abs. 2 StGB) eines Mordes (!) gefasst worden sein? Und so weiter.

  4. Nichts Genaues weiß man nicht! Gleichwohl war sich, soweit ich es gelesen habe, der Volkszorn weithin einig: Mindestens lebenslange Strafe, oder sagen wir mal 15 Jahre. Plus lebenslanger Entzug der Fahrerlaubnis. Und natürlich sofort alle »SUVs« verbieten! Extrem intelligente Forderungen also. Vor allem die Anregungen an die deutsche Automobilindustrie überzeugen immer wieder aufs Neue, ebenso die guten Ratschläge an 40 Prozent der deutschen Autokäufer, 50 Prozent der Auto fahrenden Rentner und 90 Prozent der Kfz-Sachverständigen in den Wohnzimmern.

  5. Und der freudige Anlass war schließlich auch ein wenig schief aufbereitet, fand ich. Eine Jugendliche wurde vermisst. Das soll vorkommen. Die Umstände waren unklar; das ist seltener, aber auch nicht einzigartig. Die Polizei meinte, ein Gewaltverbrechen sei »nicht auszuschließen«. Das ist polizeilich-diplomatisch ausgedrückt, aber eigentlich nichtssagend: Was ist schon »auszuschließen« im Leben? »Herr Zeuge, können Sie mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen, dass Sie sich irren?«, fragt der extrem geschickte Rechtsanwalt in der Hauptverhandlung. Wenn er ganz kämpferisch aufgelegt ist, ergänzt er noch: »Denken Sie daran, dass Sie vereidigt werden können!« Das ist, mit Verlaub, dummes Zeug: Niemand kann irgendetwas mit absoluter Sicherheit »ausschließen«. Warum sollte man auch? Die Antwort »Nein« ist also mitnichten ein Eingeständnis, man wisse alles nicht wirklich, sondern nur die Bestätigung einer Banalität.

Wenn alles gleich wichtig ist, ist nichts mehr wichtig.

Ähnlich sinnfrei und polemisch geht es oft in Pressemeldungen und noch mehr in unprofessionellen Meldungen (Internet) zu: »Mutmaßlich« ist da eine Umschreibung von »sicher«, »Täter« der gewöhnliche Name von Verdächtigen. Geschädigte, deren Rolle als unschuldiges Opfer man schon festschreiben will, heißen »die gehbehinderte Rentnerin« oder »der 60-jährige Fußgänger«; es darf auch mal »die dunkelhaarige Mutter von drei Kindern« oder »der passionierte Rosenliebhaber« sein. Täter sind Täter sind Täter. Sie sind also weder Mütter noch Rosenfreunde, weder Verlobte noch Traumatisierte. Ihr Lebenszuschnitt beschränkt sich gern darauf, andere zu »überrollen«, »jung« oder »Mann« zu sein, ein »Clanmitglied« oder Ähnliches. Anders gesagt: Verdächtige werden in ihrer Täterstellung in einer konkreten Situation dargestellt, Tatopfer in ihrer sozialen Rolle, die dem Leser/Zuschauer naheliegt und zur Identifikation einlädt. Beides ist problematisch; ganz falsch aber ist die Kombination von beidem: Sie erzeugt Voreingenommenheit, Aufgeregtheit, Verkürzung. Also das Gegenteil davon, was erforderlich wäre: Distanz, Überlegung, Differenzierung, Nachfrage.

Die allermeisten Leser und Konsumenten wissen das. Sie wissen, dass nicht alle SUV-Fahrer Verbrecher sind, nicht alle jungen Männer Gewalttäter, nicht alle Schauspieler Vergewaltiger und nicht alle Verdächtigen Lügner. Denn Sie selbst sind es ja auch nicht. Was sich da abspielt in den Foren und Chats, das Maß der Wut, der Lynchstimmung, der komplett gedankenlosen, ja teilweise schlicht blöden Vorverurteilung, Kurzschlüssigkeit und Unbedachtheit, ist ein echtes Phänomen, über das man ganz allgemein, massenpsychologisch und soziologisch nachdenken muss, aber auch individuell. Wie kommen die einzelnen Menschen, die ja keineswegs so dumm sind, dass sie sich in ihrem eigenen Leben nicht orientieren und auch etwas kompliziertere Fragen erkennen und überdenken können, dazu, sich wie fünfjährige Kinder auf angebliche Sachverhalte ohne Hand und Fuß zu stürzen und mit großer Erregung ihre »Meinung« dazu zu veröffentlichen? Das bloße »Entlarven« solcher Verkürzungen ist ja schön und gut. Aber es sind ja leider stets die anderen, die dumm sind oder falschliegen. Für die Einzelnen sind die Emotionen oft sehr schwer zu kontrollieren, und die allgemeine Stimmung verstärkt das, wie wir wissen, permanent weiter.

Daraus entstehen natürlich Gefahren, die gerade das Gegenteil von dem verwirklichen, was behauptet wird: Die angebliche »Empathie« für Hundert fern liegende, vage Sachverhalte oder angebliche Schicksale kann ja gar nicht verwirklicht, ausgehalten und umgesetzt werden; sie bleibt ein flüchtiges Gefühl und muss alsbald durch die nächste Erregung ersetzt werden. Daher wächst mit dem Hype der sogenannten Empathie nicht das gegenseitige Verständnis, sondern die Fremdheit und Gleichgültigkeit in der Gesellschaft. Die »Opfer« werden immer austauschbarer, denn niemand kann mehr ernsthaft über längere Zeit an die schlaglichtartig aufblitzenden »Stories« glauben. Zugleich zerfallen die Maßstäbe und Strukturen weiter, die es erlauben und notwendig machen, zu differenzieren: Also das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden, das Schwere vom Leichten, das Gefährliche vom Alltäglichen. Wenn alles gleich wichtig ist, ist nichts mehr wichtig. Wenn jede und jeder ganz und gar einzigartig und besonders ist, dann gibt es keine Besonderheiten mehr, nur noch Konkurrenten um Aufmerksamkeit.

All das ist, zugegeben, seit Längerem gut bekannt. Aber in einer Kolumne darf man es gelegentlich einmal wiederholen, denn es ist ja nicht falsch. Man kann es durch bloßes Wollen oder dadurch, dass man ein weiteres Mal dem Schicksal dafür dankt, dass man nicht so sei wie die anderen, nicht ändern. Trotzdem kann man ja auch selbst ein wenig an sich arbeiten. Bevor man vollständig durchdreht und den absurden Massenmörder-»Tatort« vom vergangenen Sonntag zum Film des Monats oder zum Spiegel des deutschen Verbrechens erklärt, kann man einfach mal tief durchatmen, sich an seinen erfolgreichen Schulabschluss erinnern und sich fragen: Kann das denn wohl eigentlich alles wirklich sein? Gibt es da nicht irgendetwas, was ich nicht weiß, nicht kenne, nicht beurteilen kann? Muss ich mich wirklich schämen, wenn der pure Unsinn in mir keine starken Gefühle auslöst?

Die Antworten auf solche Fragen können einem durch manches Dickicht helfen. Und der beste aller Ratschläge, wenn man nicht gerade Dienst bei der Feuerwehr oder beim Überfallkommando hat, ist allemal: Erst mal in Ruhe nachdenken.

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