Mehrere Tote in den USA Tornados hinterlassen Schneise der Verwüstung

Mindestens zwölf Tote, Hunderte Verletzte, Schäden in Millionenhöhe: In mehreren Bundesstaaten der USA haben Tornados gewütet, ganze Straßenzüge wurden zerstört. Helfer suchen überall nach Vermissten.
Mehrere Tote in den USA: Tornados hinterlassen Schneise der Verwüstung

Mehrere Tote in den USA: Tornados hinterlassen Schneise der Verwüstung

Foto: DAVE KAUP/ REUTERS

Hamburg - Eine Tornado-Serie hat den Mittleren Westen der USA heimgesucht und eine Schneise von Tod und Verwüstung hinterlassen. Die schweren Stürme mit Hagelschauern zogen in der Nacht zum Mittwoch über mehrere Bundesstaaten, bevor sie Richtung Osten abdrehten. Mindestens zwölf Menschen starben in Illinois, Missouri und Tennessee, Hunderte wurden verletzt.

Im Bundesstaat Illinois starben sechs Menschen. Auch in Tennessee und Illinois wurden nach Angaben der Behörden jeweils drei Tornado-Tote geborgen. Die Überlebenden stehen vor Bergen von Trümmern, die Stürme richteten Millionenschäden an.

Hunderte Familien begutachteten fassungslos die zerstörten Reste ihrer Häuser. Die Stürme, die zum Teil mit einer Geschwindigkeit von mehr als 270 Stundenkilometer wüteten, ließen Einkaufszentren und Lagerhallen einstürzen. Busse und ganze Lastzüge wurden durch die Luft geschleudert. Rettungstrupps durchsuchten noch in der Dunkelheit die Trümmerschneisen, die teilweise die Breite von zwei Fußballfeldern hatten.

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Ein Tornado riss die komplette Außenwand eines Krankenhauses weg. "Es hörte sich an wie eine Explosion, als die Fenster und die Wand plötzlich weggerissen wurden", sagte eine Krankenschwester dem Fernsehsender CNN. "Der Alarm ging los, das Licht ging aus, die elektrischen Türen schlossen. Für einen Moment herrschte absolutes Chaos."

Auch in Kansas und Kentucky zerstörten die Stürme Medienberichten zufolge einige Ortschaften. Später nahmen sie Kurs auf West Virginia und Tennessee. Helfer suchen nun überall nach Vermissten.

nga/dpa/AP
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