Hadsch während der Pandemie Saudi-Arabien erlaubt einer Million Menschen Pilgerfahrt nach Mekka

Für viele muslimische Gläubige ist die Wallfahrt die Reise ihres Lebens. Nach strengen Beschränkungen in den vergangenen Coronajahren dürfen nun wieder mehr Menschen daran teilnehmen.
Muslimische Pilger beim Gebet um die Kaaba in Mekka (Archivbild)

Muslimische Pilger beim Gebet um die Kaaba in Mekka (Archivbild)

Foto: Abdel Ghani Bashir / AFP

Es ist ein jährliches Massenereignis – und für viele Gläubige ein Muss: Saudi-Arabien lässt in diesem Sommer wieder eine Million Menschen für die muslimische Wallfahrt nach Mekka. Während in den vergangenen beiden Jahren wegen der Coronapandemie nur Pilger aus dem Königreich zum Hadsch nach Mekka durften, können nun auch wieder Muslime aus dem Ausland anreisen. Das teilte das saudische Hadsch-Ministerium mit. Zugelassen sind jedoch nur Gläubige unter 65 Jahren, die gegen Corona geimpft sind.

Wallfahrt startet im Juli

Die Wallfahrt in die für Muslime heilige Stadt Mekka beginnt in diesem Jahr Anfang Juli. Im vergangenen Jahr ließ Saudi-Arabien aus Furcht vor einer Ausbreitung des Virus nur rund 60.000 Menschen zu. Vor der Coronapandemie nahmen jährlich rund zwei Millionen Pilger daran teil. Im Jahr 2019 etwa waren rund 2,5 Millionen Muslime aus aller Welt nach Mekka gepilgert.

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Pilger kehren an die Kaaba zurück

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Der fünftägige Hadsch gehört zu den fünf Säulen des Islam. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, ist angehalten, mindestens einmal im Leben an der Pilgerfahrt teilzunehmen. Für die zum Teil weite Anreise sparen viele von ihnen Jahre. Die Wallfahrt kann einen Pilger mehrere Tausend Dollar kosten. Für Saudi-Arabien ist sie auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

flg/dpa/AFP