Mode-Ikone Die fulminante Rückkehr der Kate Moss

Das macht ihr so schnell keiner nach: Trotz Drogenskandals und Verlusts mehrerer Werbeverträge scheint Supermodel Kate Moss schon jetzt rehabilitiert. Die Pariser "Vogue" widmet dem Supermodel nicht nur die Titelseite, sondern ganze 60 Seiten der neuen Ausgabe.

Paris - "Das Topmodel des Jahrhunderts ist vielleicht kein Musterkind, sie bleibt aber für Frauen wie für Modemacher die inspirierendste aller Musen", schrieb Chefredakteurin Carine Roitfeld in ihrem Leitartikel. Gleichzeitig gab das Blatt Moss gleich vier verschiedene Titelseiten in der Dezember/Januar-Ausgabe, die sich alle an den Schwarz-Weiß-Filmklassiker "Die Schöne und das Biest" von Jean Cocteau anlehnen.

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Kate Moss: Das Comeback des Supermodels

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Auch der Chef des französischen Handels- und Luxuskonzerns PPR (Gucci, Printemps, Redoute) gab Moss Schützenhilfe: "Wenn man Kate Moss als Symbol der Freiheit und der Grenzüberschreitung benutzt, muss man ehrlich sein und sich nicht wundern, wenn sie auch in ihrem Privatleben Grenzüberschreitungen begeht", erklärte François-Henri Pinault in der "Vogue". Die Modeblatt-Macher kritisierten in diesem Zusammenhang vor allem die britische Boulevard-Presse, die regelmäßig "diejenigen verschlingt, die sie verehrt".

Moss hatte im September mehrere große Auftraggeber verloren, nachdem Fotos veröffentlicht wurden, die sie beim Schnupfen von Kokain zeigten. Das Model hatte daraufhin eine Entziehungskur in den USA gemacht. Inzwischen hat sie wieder mehrere große Werbeverträge einsammeln können, darunter vom französischen Taschenhersteller Longchamp und dem britischen Mobilfunkanbieter Virgin Mobile. Moss kündigte jüngst im italienischen Magazin "Espresso" an, sie komme nun "stärker als je zuvor" zurück.

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