Nach Kohlebeschluss Das totgeglaubte Dorf

Ein Dorf im Rheinland sollte im Tagebau verschwinden, die meisten Anwohner sind weggezogen. Jetzt darf Morschenich bleiben. Was macht das Hin und Her der Politik mit den Menschen?
Von Lea Hensen, Morschenich
Geisterdorf Morschenich: Viele Häuser stehen leer, die Fenster hat RWE zugenagelt. Die meisten Bewohner sind umgesiedelt.

Geisterdorf Morschenich: Viele Häuser stehen leer, die Fenster hat RWE zugenagelt. Die meisten Bewohner sind umgesiedelt.

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Henning Kaiser/ picture alliance/ dpa

"Hambi bleibt": Morschenich grenzt direkt an den Hambacher Forst, der zum Symbol für die Anti-Kohlebewegung wurde.

"Hambi bleibt": Morschenich grenzt direkt an den Hambacher Forst, der zum Symbol für die Anti-Kohlebewegung wurde.

Foto: Henning Kaiser/ picture alliance/ dpa
Als an einigen Häusern mit dem Abriss begonnen wurde, gab es Proteste von Aktivisten. Bis feststeht, was in Zukunft mit dem Dorf passieren soll, hat der Bürgermeister den Abriss gestoppt.

Als an einigen Häusern mit dem Abriss begonnen wurde, gab es Proteste von Aktivisten. Bis feststeht, was in Zukunft mit dem Dorf passieren soll, hat der Bürgermeister den Abriss gestoppt.

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Dagmar und Jürgen Gerden vor dem Haus, das sie 2018 an RWE verkaufen mussten. Jetzt wollen sie es zurück.

Dagmar und Jürgen Gerden vor dem Haus, das sie 2018 an RWE verkaufen mussten. Jetzt wollen sie es zurück.

Foto: Lea Hensen
Morschenich liegt im Rheinischen Braunkohlerevier. Am Horizont sieht man den Tagebau Hambach.

Morschenich liegt im Rheinischen Braunkohlerevier. Am Horizont sieht man den Tagebau Hambach.

Foto: Henning Kaiser/ picture alliance/ dpa
Die Kirche St. Lambertus wurde im Juni 2019 entweiht. Sie soll jetzt für Konzerte genutzt werden.

Die Kirche St. Lambertus wurde im Juni 2019 entweiht. Sie soll jetzt für Konzerte genutzt werden.

Foto: Henning Kaiser/ picture alliance/ dpa