Nach "Idai"-Katastrophe Nächster Wirbelsturm fegt über Mosambik hinweg

Wirbelsturm "Idai" forderte in Mosambik rund tausend Todesopfer. Nun ist Zyklon "Kenneth" auf das südostafrikanische Land getroffen und zerstörte Häuser und Boote.

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Gut einen Monat nach dem tödlichen Zyklon "Idai" zieht ein neuer schwerer Wirbelsturm über Mosambik hinweg. Der Zyklon "Kenneth" traf am Donnerstagabend in der nördlichen Provinz Cabo Delgado auf Land, nachdem er zuvor über die Komoren gezogen war. Bäume stürzten um, Boote wurden zerstört. Die Vereinten Nationen warnten vor Überschwemmungen und Erdrutsche durch tagelange, heftige Regenfälle infolge des Zyklons.

Alle Flüge nach Pemba im Norden des südostafrikanischen Landes waren wegen des bevorstehenden Zyklons "Kenneth" abgesagt worden. In der Stadt fiel nach Angaben der staatlichen Zeitung "Noticias" im Tagesverlauf der Strom aus, heftige Windböen fegten seit dem Nachmittag durch Pemba.

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Mosambik: "Kenneth" wütet

Uno-Klimaexperten zufolge sei der tropische Wirbelsturm mit der Kategorie vier von fünf "extrem gefährlich". Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) erklärte, sie sei "besonders besorgt" wegen möglicher Schäden durch "Kenneth" in Mosambik, "wo die Bevölkerung sich gerade von den Schäden durch den Zyklon 'Idai' erholt". Ein erneuter Sturm sei "ein weiterer Schlag für das mosambikanische Volk" , erklärte auch das Welternährungsprogramm, das "Idai"-Opfer mit Lebensmitteln versorgt.

Der Zyklon "Idai" hatte Mitte März in Mosambik sowie in Simbabwe und Malawi gewütet. Etwa tausend Menschen starben, davon mehr als 600 Menschen in Mosambik. Außerdem richtete der Sturm Sachschäden in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar (1,79 Milliarden Euro) an.

mal/AFP



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