Maßnahme zum Gassparen Münchner Bäder senken Wassertemperatur

Mindestens zwei Grad weniger, »um einen zusätzlichen Beitrag zu leisten«: In Münchens Schwimmbädern wird zum Energiesparen die Wassertemperatur reduziert. Es bleiben jedoch Ausnahmen.
Sprung ins bald noch kühlere Nass des Münchner Michaelibads

Sprung ins bald noch kühlere Nass des Münchner Michaelibads

Foto: Sven Hoppe / picture alliance/dpa

In Münchens Bädern wird das Wasser kälter: In den Freibädern der bayerischen Landeshauptstadt wird die Mindesttemperatur in allen Schwimmerbecken auf etwa 22 Grad heruntergeschraubt. Das teilten die Stadtwerke München mit . Bisher lag die Wassertemperatur in der Regel um die 24 Grad, in einem Fall bei 27 Grad.

Ein Grund für die Maßnahme sei der Aufruf von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), jede Möglichkeit zum Energiesparen zu nutzen . Niedrigere Beckentemperaturen im Vergleich zu anderen Bädern hatte es in München bereits vorher gegeben. Mit der erneuten Absenkung wolle man »ab sofort einen zusätzlichen Beitrag leisten«, heißt es in der Mitteilung. Dies betreffe vor allem Außenbecken, da dort der Energieverlust über Nacht am größten sei. In den Hallenbädern werde demnach die Temperatur im Warmwasser-Außenbecken von derzeit maximal 34 auf 30 Grad reduziert.

Ausnahmen werde es aber geben: In Attraktionsbecken und Kleinkinderbereichen der Freibäder, in denen eine separate Temperatursteuerung technisch möglich sei, bleibe die Temperatur wie gewohnt.

Andernorts hatten manche Bäder wegen eines befürchteten Gaslieferstopps schon vor einigen Wochen die Temperatur in einigen Becken gesenkt – in Bayern unter anderem in Regensburg, in Würzburg und im mittelfränkischen Höchstadt an der Aisch.

sak/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.