Neuer Sturm Japan rechnet mit heftigen Unwettern

Vor der japanischen Küste braut sich ein neuer Tropensturm zusammen. Erst vergangene Woche wurde China von dem stärksten Taifun seit 50 Jahren getroffen. Mehr als 300 Menschen starben.

Tokio - Die Behörden gehen davon aus, dass Ausläufer des Sturms "Wukong" heute Nachmittag auf das Festland treffen wird, wie der japanische Wetterdienst mitteilte. Derzeit befinde sich das Unwetter rund 900 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio. Mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde bewege es sich in Richtung Nord-Nordwest, hieß es.

Die Meteorologen erwarten, dass "Wukong" in Teilen von Kyushu, der südlichsten größeren Insel Japans, zu heftigen Regenfällen führt. Den Angaben zufolge wird er später nach China weiterziehen. Dort soll er aber nicht vor nächster Woche ankommen.

Weite Teile Asiens sind jüngst von mehreren heftigen Stürmen und Regenfällen heimgesucht worden. So verwüstete der Taifun "Saomai" vergangene Woche die Südküste Chinas. Dabei kamen mehr als 300 Menschen ums Leben. In Nordkorea sollen bei heftigen Unwettern unbestätigten Berichten zufolge Zehntausende Menschen getötet worden sein.

aki/reuters