Funde in Supermärkten Hundert Kilogramm Kokain unter Bananen versteckt

Mitarbeiter von Supermärkten im Emsland und in Westfalen haben in angelieferten Bananenkisten aus Kolumbien Päckchen mit Kokain entdeckt. Insgesamt stellten Zollfahnder hundert Kilogramm sicher.

Päckchen Kokain in einem Karton mit Bananen: Die Zollfahnder haben ein Foto von beschlagnahmten Kisten aus Kolumbien veröffentlicht
Zollfahndung Essen/dpa

Päckchen Kokain in einem Karton mit Bananen: Die Zollfahnder haben ein Foto von beschlagnahmten Kisten aus Kolumbien veröffentlicht


Hundert Kilogramm Kokain mit einem Straßenverkaufswert von etwa sieben Millionen Euro haben Zollfahnder in einer Bananenlieferung an Supermärkte im Emsland und in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt. Das teilte die Zollfahndung Essen mit. Die Bananen seien Teil einer Containerlieferung aus Kolumbien gewesen, die aus Südamerika per Kühlschiff nach Antwerpen und anschließend an einen Obstimporteur in das Ruhrgebiet geliefert worden waren.

Ein Teil der Bananenlieferung war demnach bereits an eine Supermarktkette ausgeliefert worden. Beim Entladen der Bananenkisten fanden Supermarktmitarbeiter Ein-Kilo-Päckchen, die unter dem Obst lagen. Das Unternehmen meldete dies sofort der Polizei und dem Importeur, der wiederum das Zollfahndungsamt Essen einschaltete.

Die Essener Fahnder durchsuchten umgehend alle Lieferungen und stießen dabei auf hundert Pakete mit jeweils einem Kilogramm Kokain.

Bei dieser Art und Weise des Drogenschmuggels handele es sich um eine "gängige Masche", sagte die Sprecherin des Zollfahndungsamts Essen, Heike Sennewald. Um an ihre Ware zu kommen, brächen die Empfänger der Drogen häufig bei den Großhändlern ein.

cop/AFP/dpa

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