Nordrhein-Westfalen Kind nach Rettung aus Eis in Lebensgefahr

In Neuss sind drei Jungen beim Spielen in einen zugefrorenen See eingebrochen. Unter dramatischen Umständen mussten sie gerettet werden, auch die Helfer brachten sich in Gefahr. Eines der Kinder schwebt noch in Lebensgefahr.


Neuss - Beim Spielen auf einem zugefrorenen See im nordrhein-westfälischen Neuss sind am Donnerstag drei neun und zehn Jahre alte Jungen ins Eis eingebrochen.

Ein Zehnjähriger schaffte es selbst ans Ufer, als die Rettungskräfte kamen. Die Helfer hatten bei der Rettung der anderen beiden Kinder enorme Probleme: Sie brachen selbst ins Eis ein, als sie sich den Jungen näherten.

Ein Zehnjähriger konnte schließlich aus dem Eis gezogen werden, weil er einen Rettungsring zu fassen bekam, den die Einsatzkräfte von einem Hubschrauber aus auf die Eisfläche geworfen hatten.

Der Neunjährige geriet unterdessen mehrmals mit dem Kopf unter Wasser und wurde schließlich leblos aus dem See gezogen. Noch im Rettungsboot wurde er wiederbelebt, dann in eine Spezialklinik geflogen. Sein Zustand war am Freitag noch kritisch.

bea/dpa/ddp



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