Havarie der "MSC Zoe" Warnmeldung für Borkum wegen verlorener Container

270 Container hat der Frachter "MSC Zoe" verloren, mehr als 20 sind bereits an Nordseestränden angespült worden. Da mindestens einer Gefahrgut enthalten soll, gibt es für die Insel Borkum eine Warnmeldung.

Havariekommando

Nach der Havarie eines Riesenfrachters in der Nordsee könnten weitere der 270 verlorenen Container an Land gespült werden, von denen mindestens einer auch Gefahrengut enthält. Für die Insel Borkum wurde am Mittwochabend eine Warnmeldung abgesetzt.

Es sei möglich, dass Container oder freigesetzte Gefahrstoffe an Land gelangten, hieß es in der über das mobile Warn- und Informationssystem Katwarn verbreiteten Meldung. Das Cuxhavener Havariekommando hatte zuvor nach Rücksprache mit der Besatzung des Frachters mitgeteilt, dass mindestens einer der Container Gefahrgut enthalte - nämlich Dibenzoylperoxid, ein Pulver, das in der Kunststoffproduktion eingesetzt werde.

Der Frachter hatte die Container am Dienstag auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven in stürmischer See verloren. Zunächst wurden sechs Container in deutschen Gewässern gesichtet. Zusammen mit der Reederei wollte das Havariekommando einen Bergungsplan erarbeiten. Der betroffene Bereich sollte gesichert werden.

Fotostrecke

9  Bilder
"MSC Zoe": Container über Bord

Container können je nach Ladung monatelang an der Wasseroberfläche treiben. Mitunter für Segelschiffe und Yachten sind sie eine Gefahr. An den Stränden der Inseln Vlieland, Terschelling und Ameland wurden nach Angaben der niederländischen Küstenwache mehr als 20 Container angespült.

Das Containerschiff legte laut Havariekommando inzwischen in Bremerhaven an. Die Fahrt in den Hafen verlief demnach ohne Zwischenfälle.

Der Frachter ist mit mehr als 394 Metern Länge eines der größten Containerschiffe der Welt. Er kann mehr als 19.000 Standardcontainer laden.

cop/dpa



insgesamt 57 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
trustableman1964 03.01.2019
1. Ausgerechnet MSC Zoe kurz vor Hamburgs Drogenfahndern?
Auch wenn die Nachrichtenlage klar erscheint, so sind die Hintergründe dieses äusserst merkwürdigen Zwischenfalls mitten in Borkums Naturschutzgebiet NSG Borkum riffground äusserst interessant. Während die Reederei MSC gerade teuere Fernsehspots für ihre Cruise Ship Abteilung im Deutschen Fernsehen schaltet soll also einer deren grössten und modernsten Containerschiffe ausgerechnet zwischen dem Drogenumschlagplatz Antwerpen und dem G20 profiliertem Hamburg durch 'stürmische See" 270 Container "verloren" haben? Wird diesmal Zeit das sich nicht nur die Umweltbehörde mal richtig um den Aponte Clan bemüht, und diesmal bitteschön ohne korrupte Durchstechereien und inclusive Experten aus der IT Forensik. https://www.bloomberg.com/graphics/2015-mob-technology-consultants-help-drug-traffickers/
k70-ingo 03.01.2019
2.
Zitat von trustableman1964Auch wenn die Nachrichtenlage klar erscheint, so sind die Hintergründe dieses äusserst merkwürdigen Zwischenfalls mitten in Borkums Naturschutzgebiet NSG Borkum riffground äusserst interessant. Während die Reederei MSC gerade teuere Fernsehspots für ihre Cruise Ship Abteilung im Deutschen Fernsehen schaltet soll also einer deren grössten und modernsten Containerschiffe ausgerechnet zwischen dem Drogenumschlagplatz Antwerpen und dem G20 profiliertem Hamburg durch 'stürmische See" 270 Container "verloren" haben? Wird diesmal Zeit das sich nicht nur die Umweltbehörde mal richtig um den Aponte Clan bemüht, und diesmal bitteschön ohne korrupte Durchstechereien und inclusive Experten aus der IT Forensik. https://www.bloomberg.com/graphics/2015-mob-technology-consultants-help-drug-traffickers/
Sie schreiben "stürmische See" in Gänsefüßchen - also war der Sturm eine false flag-Aktion eines Drogenclans? Und was hat der G20-Gipfel in Hamburg damit zu tun? Sind das die Hintermänner?
swandue 03.01.2019
3.
Zitat von trustableman1964Auch wenn die Nachrichtenlage klar erscheint, so sind die Hintergründe dieses äusserst merkwürdigen Zwischenfalls mitten in Borkums Naturschutzgebiet NSG Borkum riffground äusserst interessant. Während die Reederei MSC gerade teuere Fernsehspots für ihre Cruise Ship Abteilung im Deutschen Fernsehen schaltet soll also einer deren grössten und modernsten Containerschiffe ausgerechnet zwischen dem Drogenumschlagplatz Antwerpen und dem G20 profiliertem Hamburg durch 'stürmische See" 270 Container "verloren" haben? Wird diesmal Zeit das sich nicht nur die Umweltbehörde mal richtig um den Aponte Clan bemüht, und diesmal bitteschön ohne korrupte Durchstechereien und inclusive Experten aus der IT Forensik. https://www.bloomberg.com/graphics/2015-mob-technology-consultants-help-drug-traffickers/
Da gibt es keinen einfacheren Weg, Drogen verschwinden zu lassen?
theanalyzer 03.01.2019
4.
Mindestens 1 Container ist gefährlich... Ja nee, ist klar. Die Meldung musste ja kommen.
maremo 03.01.2019
5. Unbegreiflich
Was ich darüber hinaus einfach völlig unverständlich finde, ist der Umstand das ein mit Gefahrgut beladenes Schiff im Sturm durch ein Naturschutzgebiet fahren darf. Das darf doch wohl einfach nicht wahr sein. Ich bin einfach nur sprachlos.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.