Obduktion Wohnhausbrand in Nürnberg - Opfer starben an Rauchvergiftung

Die Frau und ihre vier Kinder, die bei dem Feuer in einem Einfamilienhaus in Nürnberg ums Leben kamen, sind offenbar an einer Rauchvergiftung gestorben. Warum der Brand ausbrach, ist noch unklar.

Ausgebranntes Haus in Nürnberg
Daniel Karmann/dpa

Ausgebranntes Haus in Nürnberg


Fünf Menschen waren in der Nacht zum Samstag bei einem verheerenden Wohnhausbrand in Nürnberg ums Leben gekommen. Nach Angaben der Ermittler sind sie an einer Rauchvergiftung gestorben. Dies habe die Obduktion der Leichen ergeben, teilte die Polizei mit.

Bei dem Brand waren eine 34-jährige Mutter, ein Säugling und ihre drei weiteren Kinder im Alter von vier, fünf und sieben Jahren gestorben. Sie waren im Dachgeschoss des Hauses vermutlich im Schlaf von dem Feuer überrascht worden.

Die beiden 68 und 69 Jahre alten Großeltern, deren 41-jährige Tochter und ein achtjähriger Junge überlebten die Katastrophe. Ihnen war es gelungen, sich selbst aus dem Gebäude zu retten.

Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei eine zehnköpfige Ermittlungskommission eingerichtet. Hinweise auf Brandstiftung ergaben sich bisher nicht.

Unklar ist, ob in dem von der Stadt gemieteten Haus Rauchwarnmelder installiert waren. Die Stadt hatte der Großfamilie das Anwesen als Sozialunterkunft zur Verfügung gestellt.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, der 28-jährige Vater sei unter den Schwerverletzten gewesen. Inzwischen hat die Nachrichtenagentur dpa ihre Angaben korrigiert. Demnach befand sich der Vater nicht im Haus. Außerdem wurde im Bezug auf die weiteren Überlebenden das Wort schwerverletzt entfernt.

cop/dpa



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