Oben-Ohne-Fotos Diaz zerrt Fotografen vor Gericht

Schwere Vorwürfe richtet Cameron Diaz gegen einen Fotografen. Der Mann soll versucht haben, Millionen von dem Hollywoodstar zu erpressen, indem er mit der Veröffentlichung von privaten Oben-Ohne-Fotos gedroht habe. Jetzt steht der 42-Jährige vor Gericht.


Schauspielerin Diaz: "Das ist nicht meine Unterschrift"
REUTERS

Schauspielerin Diaz: "Das ist nicht meine Unterschrift"

Los Angeles - Laut Staatsanwaltschaft hat John Rutter bis zu 3,5 Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) von Diaz verlangt; weitere Anklagepunkte sind Urkundenfälschung, versuchter schwerer Diebstahl und Meineid. Die Fotos entstanden, als Diaz 19 Jahre alt und noch unbekannt war. Laut Rutter gibt es Interessenten, die bis zu fünf Millionen Dollar für die Aufnahmen zu zahlen bereit sind. Diaz behauptet, dass die Fotos nie zur Veröffentlichung bestimmt waren und reichte auch Zivilklage ein.

Die 32-jährige Diaz hatte Rutter vorgeworfen, ihre Unterschrift unter einem Vertrag gefälscht zu haben, der die Veröffentlichung der Fotos erlaubt. "Das ist nicht meine Unterschrift, und Sie wissen das", habe Diaz dem Angeklagten vorgehalten, sagte der Staatsanwalt. Rutter habe elf Jahre gewartet, bis Diaz ein Star wurde und im Jahr 2003 durch die Neuverfilmung von Film "Drei Engel für Charlie" in allen Medien gewesen sei. Rutter bestreitet, Diaz' Unterschrift gefälscht zu haben. Sein Anwalt beschrieb ihn als "unschuldigen Mann". Die "reiche und mächtige" Diaz wolle seinen Mandanten zerstören.

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