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Hanfparade: Berlin geht für Legalisierung demonstrieren

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Parade in Berlin Kiffer demonstrieren mit Hanfpflanzen

Ihr Lieblingsgewächs brachten die Demonstranten praktischerweise gleich mit: Bei der alljährlichen Hanfparade marschierten rund 2500 Demonstranten durch Berlin - viele mit einem dichten Busch des berauschenden Krautes in der Hand. Das mochte sich die Polizei aber nicht lang anschauen.

Berlin - Zum 15. Mal ist am Samstag die sogenannte Hanfparade durch Berlin gezogen. Unter dem Motto "40 Jahre sind genug - BtMG ade!" forderten die nach Veranstalterangaben rund 2.500 Teilnehmer die Abschaffung des Betäubungsmittelgesetzes. Die Initiatoren verlangen stattdessen die Freigabe von Hanf als "Rohstoff, Medizin und Genussmittel". Der Aufzug verlief nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst ohne wesentliche Zwischenfälle.

Viele Demonstranten hatten große Hanfpflanzen dabei. Diese seien ihnen von Polizeibeamten jedoch abgenommen worden, berichteten Augenzeugen. Eine Polizeisprecher sagte, die Pflanzen seien von dem Demonstranten nach Rücksprache mit dem Veranstalter freiwillig abgegeben worden.

Auf Plakaten der Demonstranten war unter anderem zu lesen "Recht auf Rausch", "Wer Hanf verteufelt ist selber einer" oder "Für eine vernünftige Hanfpolitik". Die Demonstration, die am Alexanderplatz begonnen hatte, sollte mit einer Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor enden.

hpi/dapd
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