Tiermisshandlung in Paris 25 Quadratmeter, 130 Katzen

In einer Pariser Wohnung ist es zu einem Fall schlimmer Tiermisshandlung gekommen: Eine Frau hielt dort auf engstem Raum 130 Katzen. Zuvor hatte sie einige aus dem Fenster geworfen.

Katze (Symbolbild)
REUTERS

Katze (Symbolbild)


Eine Frau hat in Paris mehrere Katzen aus ihrem Fenster im dritten Stock geworfen. Als die alarmierte Polizei ankam, fand sie in der dreckigen Wohnung 130 Katzen - auf 25 Quadratmetern.

Die Besitzerin wurde wegen Tierquälerei festgenommen und in eine psychiatrische Einrichtung der Polizeipräfektur gebracht, berichtete die Polizeibehörde. Die Katzen hätten "unterernährt" gewirkt und "unter erbärmlichen hygienischen Bedingungen" gelebt, hieß es in der Mitteilung.

Die aus dem Fenster geworfenen Katzen wurden zu einem Tierarzt gebracht. Die übrigen Katzen nahm die Tierschutzstiftung 30 Millions d'amis (deutsch: 30 Millionen Freunde) in ihre Obhut. "Viele sahen aus wie Kadaver", sagte ein Mitarbeiter.

Nach Angaben der Organisation gab es ein Loch in der Decke der Wohnung, und die Katzen streunten auf dem Dach und im Haus herum. Es habe vier Tage gedauert, um alle Tiere einzufangen. Für sie werden nun Gastfamilien gesucht.

aev/AFP/dpa

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