Porto Mann stürzt in Kunstwerk - weil er es für optische Täuschung hält

Ein Museumsbesucher in Portugal hat ein schwarzes Loch im Boden für aufgemalt gehalten. Er näherte sich der Kunstinstallation - und fiel hinein.
Künstler Anish Kapoor vor seiner Installation

Künstler Anish Kapoor vor seiner Installation

Foto: Horacio Villalobos - Corbis/ Corbis via Getty Images

Eine Installation des Künstlers Anish Kapoor ist einem Museumsbesucher im portugiesischen Porto zum Verhängnis geworden: Der Mann aus Italien soll laut dem "Guardian"  die Arbeit "Descent into Limbo" (etwa: "Abstieg in die Vorhölle") fälschlicherweise für einen aufgemalten Punkt auf dem Boden gehalten haben. Da es sich bei dem Werk aber nicht um einen optische Täuschung handelt, sei der Mann in das zweieinhalb Meter tiefe Loch gestürzt.

Der über 60-jährige Mann sei nach Angaben eines Museumssprechers in ein Krankenhaus gekommen, berichtete der "Guardian". Er werde aber bald wieder entlassen.

Das schwarze Loch befindet sich in einem quadratischen Raum, den nur wenige Menschen betreten dürfen. Vor dem Betreten erhalten die Besucher eine Sicherheitsinstruktion. In dem Raum befinden sich laut "Guardian" Warnhinweise, dass man sich nicht nähern solle. Ein Museumsmitarbeiter sei ebenfalls ständig anwesend. (Hier lesen Sie einen Artikel über optische Täuschungen in der Kunst.)

cop
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