Pressekompass Steht die katholische Kirche vor einem Neuanfang? Das sagen die Medien

Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch von Bischof Tebartz-van Elst angenommen. Damit endet ein monatelanges Drama, das der katholischen Kirche geschadet hat. Steht die Entscheidung für einen Neuanfang? Oder war der Bischof das Opfer von Medienhetze?



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grumpfel 28.03.2014
1. Endlich die Wahrheit sagen
Diese Reform hat in der Kirche noch nicht statt gefunden. Der christliche Glaube, der in vielen Konzilen so hingebogen wurde, wie der katholischen Kirche es passt, muss dahin gehend reformiert wird, das er wieder der Wahrheit entspricht. Endlich muss die Kirche die Lüge aufgeben, das Jesus am Kreuz gestorben ist. Fraglich ob dies jemals geschieht.
Erwan 28.03.2014
2. Freilich hat es in der Sache eine riesige Medienhetze gegen den
Bischof gegeben. Da wurde bewusst falsch berichtet, wurden falsche Zahlen genannt usw. So eine Angelegenheit ist für viele Medien doch ein gefundenes Fressen. Da scheut man von Unwahrheiten und Lügen nicht zurück. Dass der Bischof sich aber auch falsch verhalten hat und manches verschleierte ist eine andere Sache. Er hätte sicher auch durch falsche Beratung seines Anwalt bedingt nie die eisdestattliche Erklärung so unterschreiben sollen wie es geschehen ist, denn die Fakten wegen des Fluges waren ihm und dem Anwalt ja klar und da war ihm auch nichts vorzuwerfen.
spmc-12653168937531 28.03.2014
3. Ein kleiner Fisch im großen Sumpf
T.v.E. ist nur ein kleiner Fisch im großen Sumpf des Konzernes Katholische Kirche. Er diente mehr zur Ablenkung von den Missständen, Praktiken und Ungereimtheiten dieses durchweg materialistisch ausgerichteten Konstruktes. Da die Dummheit vieler Menschen weiter blüht und sie dieses System durch ihre Kirchensteuer unterstützen, gehe ich eher von einem eher langsam weiteren Sterbeprozess dieser Scheinfirma aus.
walter_de_chepe 28.03.2014
4. Hohe Anforderungen
An einen Bischof werden hohe Anforderungen gestellt: Er muss eine guter Theologe sein, eine Verwaltungsführungskraft, ein Manager und Politiker sein. Das kann nicht jeder. Tebartz hat als Führungskraft, Politiker und Kaufmann versagt, weil er dafür weder fachlich noch charakterlich geeignet gewesen ist. Er ist kein Mann für die erste Reihe. Man sieht, das eine so definierte Position nicht auf Lebenszeit vergeben werden kann.
wanniii 28.03.2014
5. Oder war der Bischof das Opfer von Medienhetze?
Die Presse hat nicht entschieden, daß der Bischof Tebartz-van Elst das in ihn vertraute Geld mit vollen Händen ausgab. Damit hat er als Hirte nicht nur seine Schafe verraten sondern auch die Arbeit des Herren untergraben. Eine Person, die im hohen Amt des katholischen Glaubes steht und wissentlich den Aufruf seines Herren zur Demut missachtet sollte sich nicht über die Presse beschweren. Die katholische Kirche steht eigentlich nicht in dem Ruf, auf die Presse zu hören... Wr auf der einen Seite die Rechte eines Bischofsamtes mit seinen ganzen Annehmlichkeiten (Titel, Residenzen, Flüge, Dienstwagen, Fahrer, Rentenanspruch etc.) in Anspruch nehmen will, auf der anderen Seite keine Pflichten hat, sollte sich zuerst selbst hinterfragen. Doch selbst jetzt ist der ehemalige Bischof nicht einsichtig. Somit hat die Kirche richtig gehandelt und gehört eigentlich aus der Kriche ausgeschlossen. Die Achtung der Gläubigen und vielleicht auch des Herren hat er auf jeden Fall verloren. Matthäus 1815 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. 17 Hört er aber diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner.
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