Rock im Park in Nürnberg Veranstalter müssen Nottoiletten für 70.000 Festivalbesucher organisieren

Beim Musikfestival Rock im Park ärgern sich zahlende Besucher über Ausfälle von Duschen und Toiletten. Die Probleme seien nicht vollständig zu lösen, erklärt der Veranstalter - will aber "Dixiklos aus ganz Deutschland" heranschaffen.

DPA

Besucher des Musikfestivals Rock im Park in Nürnberg beklagen zu wenig Toiletten auf dem Festivalgelände. In sozialen Netzwerken machen manche ihrem Ärger Luft und kritisierten vor allem langes Anstehen an Klos, Duschen und Wasserstellen.

"Wir arbeiten seit 24 Stunden durchgehend daran, die Probleme bei den sanitären Anlagen und Duschen zu beheben", schrieben die Veranstalter auf Facebook in der Nacht zum Samstag.

Die "technischen Störungen an Wassertoiletten und Duschen" seien aber zu komplex, um sie vollständig zu beheben. Darum sollten für Samstag "250 Dixiklos aus ganz Deutschland" auf das Veranstaltungsgelände gebracht werden.

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Rock im Park: Sommer, Bierbong, Duschnotstand

70.000 Besucher befinden sich am Pfingstwochenende auf dem Areal, auf dem das Festival am Freitagabend mit einem Auftritt der Band Die Ärzte auf dem Nürnberger Zeppelinfeld gestartet war. Nachdem tagsüber die Sonne schien, sorgte gegen Mitternacht ein kleines Unwetter mit Regen und Sturm für Wirbel, einige Pavillons und schlecht verankerte Zelte flogen umher.

Headliner am Samstagabend ist die US-Metal-Band Slipknot. Außerdem sollten The Bosshoss auftreten und der Schauspieler Jack Black mit seiner Spaßband Tenacious D. Parallel dazu findet das etwas größere Zwillingsfestival "Rock am Ring" am Nürburgring (Rheinland-Pfalz) statt.

cht/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
W.C.Fields 08.06.2019
1. ....
So ein Scheiß! :o)
herwescher 08.06.2019
2. ...
Wird ein beschissenes Konzert ...
swandue 08.06.2019
3.
Man macht das 2019 ja erst zum 23. Mal ohne Unterbrechung jedes Jahr in Nürnberg. Das wird bestimmt noch besser irgendwann.
Frankonia 08.06.2019
4. "...vor allem langes Anstehen an Klos, Duschen u. Wasserstellen"
Kein Problem haben aber sehr viele RIP Besucher mit dem zurücklassen ihres Unrates usw. Denn nach dem Jährlichen Festival ist das Chaos an zurücklgelassenen Dingen und Unrat auf dem Gelände ein echtes Schauspiel. Hätte ich es nicht gesehen ich hätte nicht geglaubt dass die Müllverwüstung auf dem weitläufigen Gelände dermasen massiv ist. Und das in der heutigen Zeit, Thema "Friday for Future". Warum lässt man denn das noch zu? Mancher Nürnberger nennt das seine "alljährige Müllwüste"... Nicht wenige Betroffene Anwohner sind sehr sauer deßwegen, müssen es aber wieder und wieder hinnehmen, auch den ohrenbetäubenden Lärm (Lärm kann krank machen kann ), das zuparken, die Absperrungen, das Verkehrschaos und der Stress, die schönen Grünanlagen werden tw. beschädigt, übelriechende Stellen (Mageninhalte, Urin usw....) Dem Betreiber von RIP wurde letztes Jahr die Frist zur Beseitigung des Mülls auf den Anlagen verlängert damit er die sonst zu zahlende Strafe nicht entrichten muss. Ja, die Stadt Nürnberg ist sicher eine sehr soziale und das finde ich gut. So schliese ich mit dem Guten. MfG
querulant_99 08.06.2019
5.
Sind denn die Veranstalter absolute Neulinge, die den Bedarf an sanitären Einrichtungen bei einer solchen Großveranstaltung nicht einschätzen können? Wenn ich Veranstalter wäre, würde ich einfach auf die Erfahrungen der vergangenen Jahren zurückgreifen und entsprechend disponieren.
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