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Rollenbilder "Ich wollte nicht Vater werden"

Die neue Folge von "Drei Väter - ein Podcast" dreht sich um die Frage: Was ist ein guter Vater? Antworten geben ein Psychologe und ein Väterstammtisch. Es geht um Leistungsdruck, finanzielle Ängste und den "cooleren Elternteil".

Reden wir über die Idee des Vaterseins. Was heißt das eigentlich? Und was ist heutzutage ein guter Vater? Manche haben Vorbilder, an denen sie sich orientieren. Andere wollen sich nicht beeinflussen lassen und ihre Erfahrung selbst machen.

Nachdem wir, Jonas Leppin, Axel Rahmlow und Markus Dichmann, uns in der ersten Folge über die Geburt unterhalten haben (Hören Sie hier Folge eins: "Die Geburt: Mittendrin und nur Statist") geht es in der zweiten Folge von "Drei Väter - ein Podcast", dem neuen Podcast von SPIEGEL ONLINE, um das Rollenbild des Vaters.

In "Die Startphase: Was ist ein guter Vater?" sprechen wir darüber, was es bedeutet, Vater zu sein. Welche Freude, Ansprüche, Pflichten, aber manchmal auch welcher Frust damit verbunden ist. Und wie erleben wir uns eigentlich selbst als Vater? "Ich wollte schon immer Vater werden", sagt einer von uns. Ein anderer berichtet sehr genau über seine damaligen Lebensumstände: "Ich wollte nicht Vater werden."

In dieser Episode kommt außerdem der Psychologe und Männerberater Gregor Keiner zu Wort. Er erzählt, was werdende Väter in seinen Vorbereitungskursen am meisten beschäftigt: Zuerst ist es die gemeinsame Geburt. "Danach sind Väter immer sehr dankbar, wenn man sich wissenschaftlich damit auseinandersetzen kann. Was passiert zu welcher Zeit? Wann passieren Fehler in der Erziehung? Ab wann sollen wir eigentlich erziehen?", so Kleiner.

Viele Themen würden von Männern jedoch häufig "unter einem Leistungsaspekt" betrachtet. Der Psychologe sagt: "Es gibt einen gesellschaftlichen Druck, was man als erfolgsorientierter Mann zu leisten hat - ohne sich zu beschweren."

Stress und Druck, Angst zu versagen? Vater sein passiert auch im Kopf. Bei einem Väterstammtisch haben wir weitere Antworten gesucht und zugehört, wann Männer sich für gute Väter halten, was sie über finanzielle Sorgen erzählen und weshalb manche sich als den "cooleren Elternteil" begreifen.

"Drei Väter - ein Podcast" mit Jonas Leppin, Axel Rahmlow und Markus Dichmann (v.l.)

"Drei Väter - ein Podcast" mit Jonas Leppin, Axel Rahmlow und Markus Dichmann (v.l.)

Foto: Sebastian Schneider

Was bedeutet Vater sein im Jahr 2019? Jede Woche will sich SPIEGEL ONLINE mit "Drei Väter - ein Podcast" dieser Frage nähern. Wir sprechen über Erwartungen an uns selbst, über Ansprüche von Müttern und der Gesellschaft. Dafür gehen wir raus, beobachten in Reportagen Väter, Mütter, Kinder oder sprechen mit Psychologen und Hebammen.

Dieser Podcast entsteht mit Unterstützung des Podcastlabels Viertausendhertz. Viertausendhertz produziert selbst Podcasts - zum Beispiel das Interviewformat "Elementarfragen". Hören Sie hier ein Gespräch mit dem Psychiater und Kabarettisten Manfred Lütz ("Irre - Wir behandeln die Falschen")  über psychische Krankheiten, wo sie beginnen und weshalb sie noch immer stigmatisiert sind.

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