Reaktion auf Gruselphänomen Firmenclown von McDonald's soll kürzer treten

Seit Wochen tauchen immer wieder Clowns in US-Städten auf und erschrecken Menschen. Noch ist unklar, was hinter dem Phänomen steckt. Jetzt reagiert sogar McDonald's.

Firmenclown Ronald McDonald
AP

Firmenclown Ronald McDonald


Die Fast-Food-Kette McDonald's zieht ihr Maskottchen Ronald McDonald wegen einer Clownshysterie in den USA für einige Zeit weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Der rothaarige Clown solle vorerst nur ausgewählte Einsätze bei Veranstaltungen haben, teilte der Konzern mit.

"Das heißt nicht, dass es keine Auftritte von Ronald McDonald mehr geben wird, sondern dass wir rücksichtsvoll sind, was seine Teilnahme an verschiedenen Events derzeit angeht."

Grund für die Entscheidung sei eine Schar gruseliger Clowns, die seit mehreren Wochen in den USA Unruhe auslösen. Videos im Internet zeigen die bunten Spaßmacher in bedrohlichen Posen: Sie tauchen überraschend an dunklen Orten auf, einige mit Baseballschlägern, greifen Passanten an und laufen Autos hinterher. Laut Polizei kam es bereits zu Festnahmen.

Seinen Anfang hatte das Phänomen in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina genommen. Eltern berichteten, Clowns hätten versucht, ihre Kinder mit Geld, Süßigkeiten und Laserlicht in den Wald zu locken.

sms/dpa/AP

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