Schäden durch Orkantief »Zeynep« »Es sieht verheerend aus«

Sturm »Zeynep« ist mit extremen Orkanböen über Deutschland hinweggefegt. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und überflutete Küsten hielten die Rettungskräfte in Atem.
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Sturmtief »Zeynep« bedeutete für die Feuerwehren in Norddeutschland wie hier in Kiel enorme Zusatzarbeit: Abgedeckte Dächer, umgeknickte Bäume, beschädigte Bahn- und Telefonleitungen. Vielerorts fiel der Strom aus, mehrere Menschen kamen bei dem Unwetter hierzulande um.

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Einsatz wegen herabgestürzter Bleche eines Wohnhauses in Laatzen: In Altenberge in Nordrhein-Westfalen prallte ein 56-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen auf die Straße gefallenen Baum und starb, in der niedersächsischen Gemeinde Wurster Nordseeküste brach ein 68-Jähriger durch das beschädigte Dach eines Stalls und stürzte rund zehn Meter tief in den Tod.

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Dieses Wohnhaus in Mülheim an der Ruhr ist gleich von mehreren Bäumen getroffen worden.

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Vielerorts, wie hier im Lagezentrum im Landkreis Aurich, versuchten die Einsatzkräfte mit zusätzlichem Personal die zahlreichen Notrufe zu beherrschen.

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Der Nah- und Fernverkehr wurde in Norddeutschland sowie weiten Teilen NRWs komplett eingestellt, dieser ICE bleib im Bahnhof von Hannover stehen.

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Gestrandete Reisende suchten Rat, so wie hier am Infostand im Bahnhof von Hannover.

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Ein Schlepper drückt im Hafen Emden ein großes Schiff gegen den Wind an den überschwemmten Kai – mehrere Frachtschiffe drohten wegen des Sturms unkontrolliert abzudriften.

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Mit Regenschirmen war dem Wetter meist nirgends mehr Herr zu werden: Die Meteorologen hatten Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometer pro Stunde erwartet. In der zweiten Nachthälfte zog »Zeynep« weiter gen Osten. Auch wenn die Unwettergefahr nun nachlässt, bleibt es stürmisch.

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Überseecontainer wurden in Duisburg vom Sturm umgeweht.

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In Bremen stürzte ein 55 Meter großer Baukran ein und erfasste ein Bürohaus sowie einen Lkw – der Fahrer blieb unverletzt. Ein Feuerwehrsprecher sagte zu dem Vorfall: »Es sieht verheerend aus.«

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Zuvor hatte »Zeynep« auch in anderen Teilen Europas für Zerstörung gesorgt. Am Strand von Scheveningen in den Niederlanden ließ sich beobachten, wie brachial der Wind in diesem Unwetter sein kann.

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Die britische Hauptstadt London wurde als eine der ersten Metropolen von »Eunice«, wie der Sturm dort heißt, getroffen. Großbritannien rief die rote Warnstufe aus und sprach von »Lebensgefahr«. Am Nachmittag meldeten die Behörden in der Stadt ein Todesopfer. Eine Frau war durch einen umstürzenden Baum getötet worden.

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Auf Videos, die im Internet kursierten, war zu sehen, wie die Bespannung des Millennium-Domes im Londoner Stadtteil Greenwich teilweise fortgerissen wurde. Unter der zur Jahrtausendwende errichteten zeltartigen Konstruktion befindet sich die O2-Arena, in der oft Musik- und Sportveranstaltungen stattfinden.

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Der Wind an der Küste war so stark, dass sogar Boote mitgerissen wurden. Hier hängt ein Boot im englischen Brighton im Zaun.

Foto: Tristan Fewings / Getty Images
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In der rauen See wäre aber auch das Meer wohl kein geeigneter Ort für das Boot gewesen.

Foto: Tristan Fewings / Getty Images
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Umgestürzte Bäume in Godalming, die Zerstörung lässt sich noch nicht vollends erfassen.

Foto: Cover-Images / IMAGO
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Die Böen deckten, wie hier in Newport, auch Hausdächer ab.

Foto: Ashley Crowden / News Images / IMAGO
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Dunkle Regenwolken, die »Eunice« mit sich bringt, hängen über einer Fabrik im irischen Dublin.

Foto: CLODAGH KILCOYNE / REUTERS
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Auch die niederländische Hauptstadt Amsterdam wurde vom Sturm getroffen. Hier entfernen Arbeiter einen umgestürzten Baum.

Foto: Peter Dejong / dpa
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Bis zum Abend meldeten die Niederlande drei Sturmtote. Alle drei waren den Angaben zufolge von umstürzenden Bäumen getroffen worden.

Foto: SEM VAN DER WAL / AFP
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Eine Frau in Amsterdam versucht, sich ihren Weg über umgefallene Bäume zu bahnen.

Foto: RAMON VAN FLYMEN / EPA
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Reihenweise Motorroller wurden in Amsterdam vom Sturm umgeweht.

Foto: Richard Wareham / IMAGO
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Piloten am Londoner Flughafen Heathrow hatten mit dem Wind zu kämpfen. Landungen gerieten da zum Streaming-Hit. Auf dem YouTube-Kanal »Big Jet TV« verfolgten über Stunden jeweils deutlich mehr als 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Geschehen. Zeitweise waren sogar rund 200.000 Nutzerinnen und Nutzer der Videoplattform live dabei.

Foto: Leon Neal / Getty Images
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Nicht nur in London hatten Piloten Schwierigkeiten. Hier kommt ein Flugzeug bei der Landung in Hannover nicht ganz gerade an.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa
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In Köln peitschte der Regen durch die Straßen.

Foto: Ying Tang / NurPhoto / IMAGO
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Feuerwehreinsatz in Düsseldorf: Umgestürzte Bäume hielten die Rettungskräfte auf Trab.

Foto: David Young / dpa
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In Duisburg wurde das Impfzelt am Hauptbahnhof beschädigt. Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab.

Foto: Christoph Reichwein / IMAGO
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Dunkle Wolken über Göttingen: Das Unwetter zieht erst nach Stunden ab.

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Swen Pförtner / dpa

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