Tourengeher in der Schweiz verunglückt Vier Wintersportler sterben bei Lawinenabgang

Im Schweizer Kanton Wallis sind bei einem Lawinenunglück vier Wintersportler ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt es sich um eine Gruppe aus Deutschland.

Aletschgletscher (Symbolbild)
Dominic Steinmann/ picture alliance/ KEYSTONE

Aletschgletscher (Symbolbild)


Nachdem vier Skitourengeher am Nachmittag nicht auf der Konkordiahütte in den Schweizer Alpen ankamen, rief der Hüttenwart die Einsatzkräfte: Im Kanton Wallis ist eine Gruppe von Wintersportlern nach einem Lawinenabgang im Gebiet des Aletschgletschers gestorben.

Die umgekommenen Tourengeher stammen wahrscheinlich aus Deutschland. Die Identitäten müssten aber noch geprüft werden, sagte ein Sprecher.

Tod auf 3110 Meter Höhe

Klar ist: Vier Wintersportler aus Deutschland waren dem Sprecher zufolge am Freitagmorgen von der Finsteraarhornhütte zu ihrer Tour im Gebiet der Grünhornlücke (Gemeinde Fieschertal) aufgebrochen. Nach dem Notruf des Hüttenwarts suchten Rettungsflieger der Air Zermatt noch am Freitag nach den Tourengehern. Laut Polizei entdeckten sie auch mehrere frisch abgegangene Lawinen.

Die Suche musste wegen viel Neuschnee jedoch abgebrochen werden. Erst am Samstagnachmittag konnten die Rettungskräfte die Verschütteten auf halbem Weg zwischen der Konkordiahütte und der Finsteraarhornhütte orten.

Lawinenverschüttetensuchgeräte führten die Retter schließlich zu den Sportlern. Sie konnten auf einer Höhe von 3110 Meter über dem Meeresspiegel aber nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

Die Staatsanwaltschaft im Kanton Wallis untersucht das Unglück.

apr

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