Sibirien Viele Tote bei Busunglück auf zugefrorenem Fluss

Der Bus durchbrach eine Absperrung und stürzte auf eine Eisfläche: In Sibirien sind mindestens 19 Menschen bei einem Verkehrsunfall gestorben.

Der Bus durchbrach eine Absperrung und stürzte auf einen zugefrorenen Fluss
DPA

Der Bus durchbrach eine Absperrung und stürzte auf einen zugefrorenen Fluss


Die Unfallursache war wohl ein geplatzter Reifen: Mindestens 19 Menschen sind bei einem Busunfall in Sibirien ums Leben gekommen. 21 weitere Passagiere wurden verletzt, wie die Regionalregierung mitteilte. Der Bus hatte eine Leitplanke durchbrochen und war etwa sechs Meter auf einen zugefrorenen Fluss gestürzt.

Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus nahe der Stadt Sretensk östlich des Baikalsees verloren. Daraufhin habe der Bus mit mehr als 40 Passagieren an Bord eine Absperrung durchbrochen. Unter den Opfern sind zufolge auch Kinder. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.

Auf Aufnahmen des Fernsehsenders Ren-TV war zu sehen, wie Rettungskräfte versuchten, Überlebende aus dem umgekippten Bus zu retten. Nach Behördenangaben waren mehr als 70 Rettungskräfte im Einsatz.

Die Temperaturen in der Region Sabaikalsk, wo sich das Unglück ereignete, lagen am Sonntag bei minus 18 Grad; der Fluss war mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein, die klären soll, ob sämtliche Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.

Verkehrsunfälle sind in Russland häufig. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten jedoch gesunken - auf rund 20.000 pro Jahr.

lmd/dpa/AFP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.