Fotostrecke

Hallo 2012!: Prost Neujahr, weltweit

Foto: DANIEL MUNOZ/ REUTERS

Silvester 2012 Samoa ist Erster!

Wo ist schon 2012, und wer feuerwerkt am schönsten? Frenetisch feiert die Welt den Abschied vom alten Jahr mit Puppenverbrennungen, einer gigantischen Fahrradtour und Lichtershows. Die Schattenseite: Riesige Böller und Schüsse verletzten auf den Philippinen mehr als 200 Menschen.

Samoa/Hamburg - Mit lautem Jubel haben die Menschen in Samoa als weltweit erste das Jahr 2012 begrüßt. Der südpazifische Inselstaat hatte gemeinsam mit dem benachbarten Tokelau in der Nacht zum Freitag die Zeitzone gewechselt; die Datumsgrenze verläuft seither östlich der Inseln. So feierten die Insulaner bereits am Donnerstag den einmaligen Zeitsprung auf Samstag. In der Nacht zu Sonntag waren sie dann, anders als bisher, nicht mehr das letzte, sondern das erste Land weltweit, das ins neue Jahr feierte.

Pech hatten die Menschen in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, zu denen die Samoaner mit ihrem Zeitsprung aufgeschlossen haben: Wegen heftiger Regenfälle und Gewitter wurde das Silvesterfeuerwerk abgesagt. Mehr Glück hatten die Bewohner von Auckland, dort konnten Tausende Menschen ein prächtiges Feuerwerk über der Innenstadt bestaunen.

In der australischen Metropole Sydney versammelten sich mehr als eine Million Menschen am Hafen, wo sie das mitternächtliche Feuerwerk über der Harbour Bridge erwartete. In Hongkong sollte ein vierminütiges Feuerwerk von zehn Wolkenkratzern den Victoria-Hafen illuminieren. Dazu wird mit mehr als 400.000 Zuschauern gerechnet.

Zahlreiche Verletzte und ein Böller namens "Auf Wiedersehen"

Auf den Philippinen verletzten sich trotz zahlreicher Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen bei den Silvesterfeierlichkeiten mehr als 200 Menschen durch illegale Feuerwerkskörper und Schüsse. Bei mehr als der Hälfte der Verletzten handele es sich um Kinder, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Enrique Tayag, mit.

Beeinflusst von chinesischen Bräuchen, glauben viele Philippiner, Böses und Unglück mit einem lauten Neujahrsfest zu vertreiben. Auswüchse dieses Aberglaubens führen trotz der Drohung von Festnahmen zum Einsatz riesiger Böller sowie von Schusswaffen. So trug ein besonders gewaltiger Silvesterkracher die Bezeichnung "Auf Wiedersehen Philippinen". Dutzende Krankenhäuser waren landesweit in Alarmbereitschaft versetzt und Notaufnahmen mit Spezialisten besetzt.

cht/dapd
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.