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Silvester: So feiert die Welt das neue Jahr

Foto: MONIKA GRAFF/ AFP

Jahreswechsel Welcome 2013!

Happy New Year! Rund um den Globus haben Milliarden Menschen den Jahreswechsel begrüßt, jetzt hat die Feierwelle auch die USA erreicht. Am meisten los war wie immer auf dem Times Square in New York. In Berlin waren in der Nacht mehr als eine Million zur Party am Brandenburger Tor gekommen.

New York/Berlin - Es ist eine der bekanntesten Silvestertraditionen überhaupt - und eine der letzten im Reigen der globalen Jubelfeiern: Nach Australien, Japan, Russland und Deutschland haben nun auch rund eine Million Menschen in New York das neue Jahr begrüßt. Auf dem Times Square wurde um Mitternacht ein leuchtender Ball an einem Fahnenmast herabgesenkt , dazu gab es viel Jubel und Konfetti.

Zuvor waren bereits Stars wie Taylor Swift, Carly Rae Jepsen ("Call Me Maybe") und der koreanische Rapper Psy ("Gangnam Style") auf der Riesenparty in Manhattan aufgetreten. Bei eisigen Temperaturen waren viele Menschen schon am Vormittag zum Times Square gekommen, um sich die besten Plätze bei dem auch live im US-Fernsehen übertragenen Spektakel zu sichern.

In Rio de Janeiro hingegen war von eisigen Temperaturen nichts zu spüren - in der brasilianischen Metropole herrscht zum Jahreswechsel schließlich Hochsommer. Mehr als drei Millionen Menschen versammelten sich, an der Copacabana gab es ein beeindruckendes Feuerwerk.

In Berlin war die Partymeile vor dem Brandenburger Tor nach Veranstalterangaben mit mehr als einer Million Menschen so voll, dass die Zugänge zur Straße des 17. Juni bereits gegen 23 Uhr geschlossen werden mussten. Auf Deutschlands größter Silvesterparty hüpfte eine Menschenmenge ausgelassen den "Gangnam Style" und sang vor der Konzertbühne zu den Livesongs von Bonnie Tyler, Oceana, den Pet Shop Boys und Jürgen Drews.

Um Mitternacht startete ein elfminütiges Feuerwerk mit mehr als 6000 Raketen in der Mitte der Hauptstadt. Überall im Bundesgebiet genossen die Menschenmengen ähnliche Spektakel, ob auf dem Stuttgarter Schlossplatz, der Kieler Förde oder der Kölner Domplatte.

Im Gegensatz dazu vollzog sich der Jahreswechsel in der französischen Hauptstadt still: Ohne Böller und Feuerwerk hat das neue Jahr in Paris begonnen. Pyrotechnik ist dort seit Jahren verboten. In diesem Jahr gab es aus Sicherheitsgründen zudem auch kein Großfeuerwerk am Eiffelturm. Dennoch strömten bei ungemütlich-regnerischem Wetter Tausende in die zentralen Arrondissements der Stadt des Lichts.

Als erste hatten die Bewohner von Samoa und der Linie-Inseln im Pazifik ins neue Jahr gefeiert: um 11 Uhr deutscher Zeit und bei 25 Grad Celsius. In Australien drückte Kylie Minogue um 14 Uhr deutscher Zeit den Startknopf für das Feuerwerk an der weltbekannten, am Hafen von Sydney gelegenen Oper. Zwei Stunden zuvor wurde in Neuseeland gefeiert, ein 18-stündiges Musikfestival in der Innenstadt war eine der größten Attraktionen (für die weltweiten Silvesterfeiern - siehe Fotostrecke).

Das Schlusslicht bildet Hawaii. In dem US-Bundesstaat im Pazifik beginnt das neue Jahr erst um 11 Uhr deutscher Zeit.

fdi/dpa
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