Spanien Frau nach acht Tagen aus Fahrstuhl befreit

Über eine Woche soll eine Spanierin im Aufzug ihres Wohnhauses festgesessen haben. Am Donnerstag wurden ihre Hilferufe gehört, Rettungskräfte befreiten die Frau.


Barcelona - Im Fahrstuhl stecken zu bleiben ist keinesfalls so romantisch wie es manches Seifenoper-Klischee suggeriert. Für eine Frau in Spanien bedeutete der technische Defekt eines Aufzugs in ihrem Wohnhaus einen Überlebenskampf: Ganze acht Tage saß die 35-Jährige fest, jetzt ist sie wieder in Freiheit.

Polizei und Feuerwehr befreiten die Spanierin nach amtlichen Angaben vom Donnerstag aus ihrer misslichen Lage, nachdem sie ihre Hilferufe hörten. Angehörige aus Madrid hatten ihre Verwandte zuvor als vermisst gemeldet. Wieso niemand sie vorher fand und wie sie es schaffte, über eine Woche zu überleben, war zunächst unklar.

Die allein lebende Frau sei bei ihrer Rettung bei Bewusstsein gewesen, habe aber einen verwirrten Eindruck gemacht, weshalb sie in ein Krankenhaus gebracht wurde, hieß es. Der Fahrstuhl war offenbar wegen einer elektrischen Fehlfunktion steckengeblieben.

can/AFP



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