Coronakrise Nürnberg sagt den Christkindlesmarkt ab

Der weltberühmte Nürnberger Christkindlesmarkt fällt dieses Jahr aus. Das teilte die Stadt mit Blick auf die steigenden Corona-Fallzahlen mit.
Der Christkindlesmarkt in Nürnberg ist einer der größten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Der Christkindlesmarkt in Nürnberg ist einer der größten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Foto: Daniel Karmann/ picture alliance / dpa

Wegen der Corona-Pandemie muss der weltweit bekannte Christkindlesmarkt in Nürnberg in diesem Jahr ausfallen. Grund dafür sind die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Oberbürgermeister Marcus König (CSU) sagte: "Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer. Der Christkindlesmarkt mit seiner großen Tradition gehört zu Nürnberg."

Ursprünglich hatte die Stadt geplant, die Veranstaltung dezentraler und mit einem strengen Hygienekonzept stattfinden zu lassen. Doch angesichts der steigenden Zahlen halte die Stadt dieses nun für ein falsches Signal, so König.

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bewegt sich auch in Nürnberg in Richtung des Schwellenwerts von mehr als 100 Infektionen innerhalb von sieben Tagen. Zurzeit liegt dieser laut Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums bei 76,01. "Es ist davon auszugehen, dass die Schwelle noch in nächster Zeit über 100 steigt und die Corona-Ampel des Ministeriums auf dunkelrot umspringt", sagte König.

Zusammen mit dem Dresdner Striezelmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Er findet jährlich im Advent in der Altstadt von Nürnberg statt. Das Christkind eröffnet den Weihnachtsmarkt mit dem Prolog, dem meist Tausende Besucher auf dem Hauptmarkt lauschen. Welche Rolle das Nürnberger Christkind in diesem Jahr dennoch spielen könne, werde noch überlegt, hieß es.

kim/dpa
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