Streit um Sex-Video Britney Spears verklagt Klatsch-Blatt

Das könnte teuer werden: Weil die Macher des Promi-Magazins "US Weekly" behauptet hatten, Britney Spears wolle die Veröffentlichung eines Sex-Filmchens mit Ehemann Federline verhindern, sollen sie jetzt Schadensersatz in Millionenhöhe zahlen.


Los Angeles - Wie Spears' Anwalt gestern mitteilte, hat die Sängerin das Blatt auf Zahlung von 20 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Damit geht die Musikerin gegen einen Bericht von "US Weekly" vor, in dem behauptet wird, sie versuche die Publikation eines Videos zu unterbinden, auf dem sie beim Sex mit ihrem Mann Kevin Federline zu sehen ist. Der betreffende Artikel war im Oktober unter der Rubrik "HOTstuff" erschienen.

Britney Spears: 20 Millionen Dollar für eine Lüge?
DPA

Britney Spears: 20 Millionen Dollar für eine Lüge?

Dem Klagetext zufolge existiert eine solche Kassette gar nicht. "Dieser Artikel ist ein Werk der Fiktion, voller Lügen vom Anfang bis zum Ende", heißt es darin. Spears habe zuvor von dem Magazin unter anderem eine Richtigstellung verlangt. "US Weekly hatte eine glaubwürdige Quelle und wir stehen zu unserem Bericht", sagte eine Sprecherin des Magazins gestern Abend. Jetzt soll das Blatt zehn Millionen Dollar Schadensersatz wegen Rufschädigung und noch einmal dieselbe Summe wegen Verletzung der Bildrechte berappen.

Eine erste Anhörung vor dem Gericht von Beverly Hills bei Los Angeles wurde für Ende März angesetzt. Die 24-jährige Spears und der 27-jährige Federline sind seit September vergangenen Jahres verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn.



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