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Unwetter in Deutschland: Umgestürzte Bäume, leere Straßen

Foto: Geoffrey May/ dpa

Unwetter Sturmtief "Zeljko" zieht weiter - Bahnverkehr bleibt gestört

Es hat ordentlich gepfiffen in vielen Teilen Deutschlands - die befürchteten großen Schäden durch Sturm "Zeljko" blieben aber aus. Nur die Züge fahren teils noch nicht wieder. Hart traf es die Slowakei und die Niederlande.

Sturmtief "Zeljko" hat dem Norden und Westen des Landes eine ungemütliche Nacht bereitet. Größere Schäden gab es aber nicht, wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte. "Der Wind hat zwar heftig gepfiffen, etwas Dramatisches ist jedoch nicht passiert", hieß es etwa aus Bremen.

Orkanartige Böen behinderten am Samstag den Verkehr in weiten Teilen Deutschlands. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen kam es zu Störungen im Bahnverkehr. Wie die Deutsche Bahn am Morgen mitteilte, bleiben einige Strecken, zum Beispiel in Niedersachsen, wegen Sturmschäden auch am Sonntag gesperrt. Arbeiter reparierten in der Nacht beschädigte Oberleitungen und schafften umgestürzte Bäume von den Gleisen. Betroffen war auch die direkte Verbindung von Hannover nach Berlin.

Heftiger traf das Unwetter die Niederlande und die Slowakei. Dort starben bei Blitz und Sturm zwei Menschen. Im niederländischen Arnheim nahe der deutschen Grenze wurde ein Autofahrer von einem umstürzenden Baum getötet, wie die Feuerwehr mitteilte. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol fielen Dutzende Flüge aus.

In der Slowakei wurde eine Gläubige nach dem Gottesdienst von einem Blitz erschlagen. Sieben Menschen erlitten Verletzungen, einer von ihnen lebensgefährlich, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Samstag nach Angaben der Agentur TASR.

"Zeljko" zieht nun voraussichtlich von der Nordsee über Dänemark bis nach Schweden. In Deutschland herrscht am Sonntag dagegen die Ruhe nach dem Sturm. Es wird ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

jok/dpa
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