Texas, Louisiana, Mississippi Mehrere Tote nach Unwettern im Süden der USA

Durch Sturmböen, Sturzfluten und Tornados sind im Süden der USA mindestens acht Menschen gestorben. Nun wappnen sich auch New York und Washington für die Sturmfront.

REUTERS

Über den Süden der USA ist eine Schlechtwetterfront gezogen: Im Bundesstaat Texas und dem angrenzenden Louisiana kam es zu Sturmböen, Sturzfluten und Tornados. Dabei starben mehrere Menschen.

In Texas wurden am Samstag und Sonntag mehrere Menschen Opfer von Tornados. Im Angelina County starben nach Angaben des Sheriffs zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihrem Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. In der archäologischen Stätte Caddo Mounds wurden Dutzende Menschen von einem Tornado erfasst und verletzt, eine Frau starb später im Krankenhaus.

In der Nähe von Houston starb eine Frau in den Trümmern ihres Wohnmobils. Vier weitere Personen wurden dabei verletzt.

In West Monroe im benachbarten US-Staat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, als er von einer Sturzflut erfasst wurde. Später entdeckte die Polizei einen weiteren Toten in einem versunkenen Auto. Auch im Staat Mississippi berichteten die Behörden von mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten durch das Unwetter.

Die Bewohner von Alabama wurden von den Wetterdiensten vor Tornados inmitten von Regengüssen gewarnt. "Schwerer Regen könnte diesen Tornado verstecken, erwarten sie daher nicht, den Tornado zu sehen oder zu hören. Gehen sie jetzt in Deckung", warnten die Meteorologen in Birmingham, wie der Sender CNN berichtete. In einem Vorort von Birmingham starb ein Arbeiter beim Räumen umgestürzter Bäume.

Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume sperrten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen und sorgten vielerorts für Stromausfall. Die Ortschaft Franklin in Texas wurde nach Medienberichten beinahe vollständig durch einen Tornado zerstört.

Die Schlechtwetterfront bewegte sich am Sonntag in nordöstlicher Richtung weiter. Auch New York und die Hauptstadt Washington richteten sich darauf ein.

aar/dpa

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