Taiwan Dutzende Menschen sterben bei Reisebusunglück

Auf der Rückfahrt von einem Seniorenausflug sind in Taiwan mindestens 28 Menschen gestorben. Ihr Bus stürzte in der Kurve einer Autobahnabfahrt auf die Seite. Er war womöglich zu schnell.


Bei einem Busunglück in Taiwan sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Die übrigen 16 Insassen wurden verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur CNA unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete.

Der Bus stürzte um und blieb auf der Seite liegen. Mindestens 20 Todesopfer wurden am Unfallort auf die Straße gelegt und mit Tüchern und Folien abgedeckt. Der Reisebus war den Angaben zufolge auf dem Rückweg von einem Tagesausflug, als er auf der Abfahrt eines Autobahnkreuzes in der Hauptstadt Taipeh verunglückte.

"Es passierte in einer Kurve, sodass der Bus umkippte, möglicherweise könnte es an zu hoher Geschwindigkeit liegen", sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung Taipeh laut Nachrichtenagentur AP. Bei den Passagieren handelte es sich vor allem um ältere Taiwaner, die sich im Zentrum der ostasiatischen Insel Kirschblüten angesehen hatten.

Erst vergangenen Juli waren 26 Menschen gestorben, als ein Bus mit einer chinesischen Reisegruppe auf einer taiwanischen Autobahn verunglückte. Später hatte sich nach Angaben von Ermittlern herausgestellt, dass der Fahrer absichtlich ein Feuer gelegt hatte.

apr/dpa/AFP/AP

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