Tasmanien Katze überlebt 30 Minuten in laufender Waschmaschine

In Tasmanien ist eine Katze unbemerkt in einen Frontlader geklettert. Das Waschprogramm lief schon eine halbe Stunde, als die Besitzerin das verletzte Tier entdeckte - wohl kurz vor dem Schleudergang.


Wahrscheinlich mehr als ein Leben hat eine Katze aus Tasmanien aufgebraucht: Das sechs Monate alte Tier ist offenbar unbemerkt in eine Waschmaschine geraten. Die Familie entdeckte es in der Trommel, als das Programm schon 30 Minuten lief. Das berichtete die Besitzerin dem Sender ABC.

Die Katze namens "Poppy" war demnach an einem Abend plötzlich spurlos verschwunden. Besitzerin Kim Burr und ihre Kinder hätten im ganzen Haus nach ihr gesucht - bis Burr dämmerte, wo sie sich befinden könnte.

"Ich habe die Waschmaschine gestoppt und da war sie", sagte sie dem Sender. 30 Minuten hatte Poppy demnach in der Trommel des Frontladers überlebt. Laut Burr waren nur noch zehn Minuten des Programms übrig. Das Tier sei damit nur knapp dem Schleudergang der Maschine entkommen.

"Ich denke sie muss reingesprungen sein, als ich die Wäschekörbe wegbrachte und die zweite Ladung holte." Wenn sie sich im Wäschekorb befunden habe, hätte sie das bemerkt, sagte Burr.

Im ersten Moment habe Burr gedacht, dass ihre Katze tot sei. "Ich dachte, ihr Genick sei gebrochen." Der Körper ihres Haustiers sei kraftlos gewesen und sie habe nicht richtig geatmet.

Die Familie habe die Katze schnell in ein Handtuch eingewickelt und in eine Tierklinik gebracht. Sie habe dem Arzt zufolge Wasser in der Lunge sowie Verletzungen am Kopf und am Auge gehabt. Ihre Temperatur sei zudem sehr niedrig gewesen. Dennoch habe Poppy aber keine Brüche oder dauerhaften Schäden erlitten.

Wie die Familie dem Sender ABC berichtete, soll sich Poppy mittlerweile vollständig von dem Vorfall erholt haben.

cop

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