Texas bis Florida Kältewelle rollt über Südstaaten der USA hinweg

Schnee und Minustemperaturen sind die Menschen im Südosten der USA nicht gewohnt. Schulen und Gerichte blieben geschlossen, Tausende Flüge fielen aus. Die Menschen kaufen ein wie vor einem Hurrikan, sagt ein Ladenbesitzer. In Georgia brachte eine Frau ihr Kind im Stau zur Welt.

REUTERS

New Orleans - Eine ungewöhnliche Kältewelle mit Schnee und Eisregen hat am Dienstag den Südosten der USA erfasst. Im Bundesstaat Louisiana und dort vor allem in New Orleans stellten Schulen und Regierungsbehörden früher als normalerweise den Betrieb ein.

Die Wetterdienste teilten am Dienstagabend (Ortszeit) mit, der Wintersturm bewege sich derzeit auf das Zentrum von Florida und die Region am Golf von Mexiko zu. Vom südlichen Texas bis nach Florida mussten sich die Menschen auf Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt einstellen. Solches Wetter ist in den amerikanischen Südstaaten äußerst ungewöhnlich, auch sind die Behörden selten auf verschneite Straßen und Frost eingestellt.

Viele Lebensmittelläden waren voll von Menschen, die sich mit Notvorräten ausstatteten. "Die Menschen kaufen wie vor einem Hurrikan", sagte ein Ladenbesitzer aus New Orleans der Nachrichtenagentur AP. In Sandy Springs in der Nähe von Atlanta gebar eine Frau ihr Baby, während sie in einem wetterbedingten Stau stand. Ihr Mann und ein Polizist brachten das Kind zur Welt.

Das öffentliche Leben wurde vielerorts deutlich eingeschränkt. Ein Gericht in Knoxville im Bundesstaat Tennessee musste seine Urteilsverkündung gegen die Nonne und Friedensaktivistin Megan Rice aufschieben. Auch der Flugverkehr kam vielerorts zum Erliegen: Mehr als dreitausend Flüge wurden gestrichen.

Für Mittwoch sagten Meteorologen strenges Winterwetter für die Bundesstaaten North Carolina, South Carolina, Georgia und den Süden von Florida voraus. Diese Bundesstaaten riefen auch den Notstand aus und rieten davon ab, die Straßen zu benutzen. Erst vergangene Woche war die Ostküste der Vereinigten Staaten in Schnee und Eis versunken.

ade/AFP/AP



insgesamt 30 Beiträge
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Seite 1
AlbertGeorg 29.01.2014
1. Was die Welt bewegt!
"In Georgia brachte eine Frau ihr Kind im Stau zur Welt." Na, wenn das keine Nachricht ist!
Aergernis! 29.01.2014
2. Setzt bitte Journalisten mit Sprachkenntnissen ein!
Schon der erste Satz ist ein grammatikalisches Desaster: "Schnee und Minustemperaturen ist der Südosten der USA nicht gewohnt." Auch inhaltlich ist der Beitrag grenzwertig: "Für Mittwoch sagten Meteorologen strenges Winterwetter für die Bundesstaaten ... den Süden von Florida voraus." Richtig ist natürlich der Norden Floridas.
Antiautor 29.01.2014
3. Na bitte
Zitat von sysopSchnee und Minustemperaturen ist der Südosten der USA nicht gewohnt. Schulen und Gerichte blieben geschlossen, tausende Flüge fielen aus. Die Menschen kaufen ein wie vor einem Hurrikan, sagt ein Ladenbesitzer. In Georgia brachte eine Frau ihr Kind im Stau zur Welt. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/texas-bis-florida-kaeltewelle-rollt-ueber-suedstaaten-der-usa-hinweg-a-946102.html
Da scheint der IPCC wohl doch Recht zu haben mit seiner Prognose von der Zunahme der Wetterextreme.
jorsie 29.01.2014
4. Die Hitzewelle rollt
über die USA: Jetzt endlich sehen wir dass man es nicht länger leugen kann: Es wird kälter weil es wärmer wird, auch in Amerika...
bstendig 29.01.2014
5. Die spinnen, die Amis
Temperaturen um die null Grad - was für eine Kältewelle. Aber bei uns sind ja ähnliche Tendenzen. Hier wird einem auch jeder stinknormale Scheefall (Jaaa, soll im Winter vorkommen, gab es früher aber öfter als heute) als Schee-Chaos, Schnee Katastrophe oder Winter-Chaos verkauft. Wen nmehr als 3 Auitos stecken bleiben gibt es einen ARD-Brennpunkt. Oder einen SPON Artikel:-)
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