Tödliche "Glückszeremonie" Voodoo-Priester löst mit Ritual Brand aus

Ein Voodoo-Ritual hat im New Yorker Stadtteil Brooklyn einen Wohnungsbrand ausgelöst. Eine 64-Jährige kam ums Leben, 20 Feuerwehrleute und zahlreiche Anwohner wurden verletzt, als ein Bett in Flammen aufging.
Feuerwehrleute kämpfen in Brooklyn gegen die Flammen

Feuerwehrleute kämpfen in Brooklyn gegen die Flammen

Foto: Paul Martinka/ AP

New York - In einem vierstöckigen Wohnhaus in Brooklyn hatte sich ein sogenannter Voodoo-Priester mit einer Frau getroffen, um gemeinsam ein Ritual zu praktizieren, das er als "Glückszeremonie" bezeichnete. Dabei wurden rings um ein Bett Kerzen entzündet. Aus bisher unbekannten Gründen entzündeten sich Laken und Kleidungsstücke.

Wie ein Sprecher der Stadt mitteilte, versuchte der Mann offenbar vergeblich, die Flammen mit Wasser zu löschen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Ein Bewohner öffnete daraufhin ein Fenster und eine Tür, so dass die Flammen nur umso heftiger angefacht wurden.

200 Feuerwehrleute kämpften sieben Stunden lang gegen die Flammen. 20 von ihnen wurden dabei verletzt. Auch elf Bewohner des vierstöckigen Gebäudes erlitten Rauchvergiftungen. Eine 64-Jährige wurde tot in ihrer Wohnung gefunden. Über die Todesursache ist bisher nichts bekannt. Die Leiche wurde zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht.

Voodoo-Rituale sind vor allem in Haiti und einigen Teilen Afrikas bekannt. Für das Treffen hatte die "Kundin" des Priesters den Behörden zufolge 300 Dollar gezahlt.

ala/dapd/AP
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