Prestigeprojekt von Präsident Erdogan Größte Moschee der Türkei in Istanbul eröffnet

Sie hat sechs Minarette und bietet Platz für bis zu 63.000 Menschen: In Istanbul haben sich in der größten Moschee des Landes erstmals Gläubige zum Morgengebet versammelt.

AP

Nach rund sechs Jahren Bauzeit ist in Istanbul eine Großmoschee mit sechs Minaretten und einer Kapazität von 63.000 Gläubigen eröffnet worden. Die Moschee auf dem Camlica-Hügel sei damit die größte im Land, sagte Ergin Kulunk, Chef des Kulturvereins, der das Gebäude mitfinanziert hat. Am Donnerstag versammelten sich die Gläubigen erstmals zum Morgengebet in dem Gotteshaus.

Zum Moscheekomplex gehören nach Angaben von Kulunk ein Konferenzsaal, eine Bibliothek und ein Museum. Eine offizielle Einweihung durch Recep Tayyip Erdogan ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant. Die Moschee ist ein Prestigeprojekt des Präsidenten.

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Neue Moschee in Istanbul: Gigantisches Gotteshaus

Das gigantische Gotteshaus galt immer als sein Lieblingsprojekt. Als Vorbild diente ihm Sultan Süleyman aus dem 16. Jahrhundert, dessen Bauten Istanbul bis heute prägen. Erdogan selbst stammt aus der Stadt, in den Neunzigerjahren war er hier Oberbürgermeister. Die neue Großmoschee ist die erste auf der anatolischen Seite der Stadt.

Zu den weiteren Großprojekten Erdogans zählen auch noch der Präsidentenpalast in der Hauptstadt Ankara, ein Großflughafen in Istanbul, eine Schnellfahrstrecke nach Istanbul sowie ein Eisenbahntunnel unter dem Bosporus.

bam/dpa



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