Ungalant Jack Straw ließ Condi auf dem Boden schlafen

"Bedgate" über den Wolken: Auf einem gemeinsamen Flug soll der britische Außenminister Jack Straw seiner US-Kollegin Condoleezza Rice einen Schlafplatz auf dem Fußboden überlassen haben. Die Regenbogenpresse weidet sich an dem Aussetzer des Anti-Gentleman.


London - Uncharmant, peinlich, voll daneben: Wegen seines angeblichen Fauxpas in Sachen Reiseübernachtung sieht sich Jack Straw derzeit Hohn und Spott ausgesetzt. Wie verschiedene britische Zeitungen heute berichten, befanden sich der Außenminister und seine Kollegin Condoleezza Rice vor ihrer gemeinsamen Irak-Reise am Wochenende auf dem Weg nach Kuweit, als es zum Eklat kam.

Condoleezza Rice und Jack Straw: Politik statt "Bedgate"
REUTERS

Condoleezza Rice und Jack Straw: Politik statt "Bedgate"

Weil es in der Boeing 757 der US-Außenministerin offenbar an Schlafplätzen mangelte, bot Rice ihrem Kollegen großzügig ihr eigenes Bett in der mit Schreibtisch und Konferenzbereich ausgestatteten Spezialkabine an. Anstatt diskret abzulehnen, packte Straw die Gelegenheit beim Schopfe und gönnte sich ein ausgiebiges Nickerchen. Die Folge: Als auch Rice von Müdigkeit übermannt wurde, musst sie mit dem Fußboden als Schlafstätte vorlieb nehmen.

In Anlehnung an den "Watergate"-Skandal sprach eine Zeitung in Bezug auf den Vorfall bereits von "Bedgate". Ein Sprecher des Außenministeriums kommentierte der "Sun" zufolge trocken: "Wir sind mehr an Außenpolitik interessiert als daran, in welchem Bett Herr Straw geschlafen hat."

ala/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.