Unwetter Es kracht in Bremen und Bayern

Straßen stehen unter Wasser, Keller laufen voll: In Bremen, im Rheinland und in Bayern haben sich weitere Gewitter entladen. Einziger Trost: Es soll besser werden.

Polling in Bayern
DPA

Polling in Bayern


Erneut haben sich Unwetter mit teils kräftigen Gewittern über Deutschland entladen. In Mechernich bei Bonn seien wegen des starken Regens mehrere Straßen "völlig überflutet gewesen", sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehren aus Mechernich und Nettersheim seien zu mehr als 50 Einsätzen ausgerückt. In Lindlar bei Köln fielen laut Meteorologen in kurzer Zeit bis zu 75 Liter Regen pro Quadratmeter.

Auch die Feuerwehr in Bremen musste Keller auspumpen, umgestürzte Bäume wegräumen und Sturmschäden beheben. Mehr als sechzigmal rückten die Einsatzkräfte dort aus. Gewitter und Hagel trafen auch Nord- und Niederbayern. Vereinzelt wurden Keller geflutet, Bäume blockierten Straßen. Erst Mitte vergangener Woche waren bei Unwettern in Niederbayern mehrere Menschen ums Leben gekommen. Es entstanden Schäden in Milliardenhöhe.

Etwas Entspannung ist aber in Sicht: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hob am Montagabend alle Unwetterwarnungen vorerst auf. In einigen Regionen Süd- und Westdeutschlands seien zwar weiterhin Gewitter mit Starkregen möglich, diese seien aber unterhalb der Unwetterschwelle. Auch am Dienstag sei im Süden und Westen mit einzelnen Gewittern und heftigem Starkregen zu rechnen.

Hier finden Sie die aktuelle Wetterprognose bei SPIEGEL ONLINE.

asa/dpa



insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Snyder 06.06.2016
1.
Seit dem Merkelerlass 2015 sitzt das Geld ja glücklicherweise sehr locker. Das wird auch nötig sein, wenn ich diese schrecklichen Bilder betrachte.
luigi.torinese 07.06.2016
2. Hier in der Gemeinde Wachtberg...
...wurden durch das Unwetter am 04.06.2016 fast sämtliche Brücken und Brückchen zerstört, oder vorsorglich bis zu statischen Prüfung der Bauämter gesperrt. Da entstehen keine hochdramatischen Bilder, aber ein "Aufräumen" danach ist leider auch nicht möglich. Hier werden mit Sicherheit noch "Gedenkstätten" bis weit ins nächste Jahr sein. Für Menschen die nicht an einem Bachlauf, in einem Tal wohnen, sind solche Wassermassen die schiere unberechenbare Katastrophe.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.