Unwetter in Mexiko Präsident Nieto hat "keine Hoffnung" für 68 Verschüttete

Die Tropenstürme über Mexiko haben wohl noch Dutzende weitere Opfer gefordert: Die 68 noch Verschütteten in der Stadt La Pintada seien sehr wahrscheinlich tot, sagte Präsident Nieto. Inzwischen haben sich die Stürme "Manuel" und "Ingrid" aufgelöst.

Überflutetes Auto: Unwetter in Mexiko fordern Dutzende Opfer
REUTERS

Überflutetes Auto: Unwetter in Mexiko fordern Dutzende Opfer


Mexiko-Stadt - Die 68 noch immer vermissten Menschen nach einem schweren Erdrutsch in der Stadt La Pintada im Südwesten von Mexiko sind sehr wahrscheinlich tot. Es gebe praktisch "keine Hoffnung" mehr, einen der Vermissten noch lebend zu finden, sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Samstagabend auf einer Pressekonferenz im Bundesstaat Guerrero.

Der Staat, in dem auch La Pintada liegt, war am schwersten von den heftigen Stürmen und Unwettern betroffen, die in den vergangenen Tagen in dem Land gewütet hatten. Die Tropenstürme "Manuel" und "Ingrid" haben bereits Dutzende Opfer gefordert, Teile Mexikos sind seit Tagen im Ausnahmezustand. Präsident Nieto sagte wegen der Katastrophe seine Reise zur Uno-Vollversammlung ab.

Der Erdrutsch in dem kleinen Bergdorf hatte sich bereits am vergangenen Montag ereignet. Einem Überlebenden gelang es aber erst zwei Tage später, die Nachricht an ein Nachbardorf zu funken. Die Tropenstürme lösten sich mittlerweile auf.

ade/AFP

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dosmundos 22.09.2013
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Kleiner Tipp: wenn Sie von den zwei Nachnamen Peña Nietos unbedingt einen weglassen wollen, dann sollte das der zweite sein (der Familienname mütterlicherseits). Der Präsident wäre dann Präsident Peña (der Familienname väterlicherseits).
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