Frau verschluckt Verlobungsring "Schmuck, der so schön ist, dass man ihn aufessen könnte"

Eine junge Frau aus San Diego hat ihren Verlobungsring verschluckt - mehr oder weniger unfreiwillig.

Röntgenfoto: Der verschluckte Diamantenring zeichnet sich deutlich neben der Wirbelsäule im Magen ab
Jenna Evans/ Facebook

Röntgenfoto: Der verschluckte Diamantenring zeichnet sich deutlich neben der Wirbelsäule im Magen ab


Ein Facebook-Post einer 29-jährigen US-Amerikanerin aus San Diego hat in den Sozialen Netzwerken für Aufsehen gesorgt. Jenna Evans veröffentlichte Fotos, die Röntgenaufnahmen ihres Körpers im Bereich vom Brustkorb bis zum Becken zeigen. Neben der Wirbelsäule zeichnet sich ein runder, hell leuchtender Gegenstand ab - ihr Verlobungsring.

Im April machte Jenna Evans Freund ihr einen Hochzeitsantrag und schenkte ihr einen 2,4-Karat-Diamantring. Mittwochmorgen wachte Evans auf und stellte fest: Der Ring ist weg. Die 29-Jährige hatte das Schmuckstück nachts verschluckt. Ihr Verlobter habe sie im Traum dazu gedrängt, schreibt sie in dem Facebook-Beitrag.

Sie habe geträumt, böse Männer umringten sie und ihren Freund bei einer Zugfahrt. Ihr zukünftiger Bräutigam habe ihr gesagt, sie solle den Ring runterschlucken, um ihn zu beschützen. "Ich habe das dumme Ding abgezogen, mir in den Mund gesteckt und mit einem Glas Wasser runtergespült", schreibt Evans.

Am Morgen realisierte sie, was sie in der Nacht getan hatte. Sie hätte nicht aufhören können zu lachen, so Evans. Bald habe sie jedoch starke Schmerzen bekommen. Ihr Verlobter brachte sie daraufhin ins Krankenhaus. "Ein großer Ring mit Zacken in den Gedärmen, das tut schon richtig weh", sagte Evans in einem Interview mit dem Sender NBC 7 San Diego.

Die Ärzte holten den Ring aus Evans Körper. Mittlerweile trägt die zukünftige Braut ihn wieder am Finger. Sie gehe davon aus, dass der Vorfall einmalig war. Trotzdem habe sie einen Termin mit einem Schlafspezialisten vereinbart, erzählte sie im Interview.

Immerhin kann sie über die Geschichte lachen. Auf Facebook witzelte Evans über ihr Missgeschick und schrieb dazu: "Schmuck, der so schön ist, dass man ihn aufessen könnte. Macht's aber lieber nicht - vertraut mir."

Anmerkung: In einer früheren Version hieß es, die Ärzte hätten ein Ultraschallbild gemacht. Tatsächlich wurde eine Röntgenaufnahme des Körpers im Bereich des Brustkorbs angefertigt. Wir haben die entsprechenden Stellen korrigiert.

cmb

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