Viele Tote an Grundschule Hollywoodstar McConaughey erschüttert über Massaker in seiner Heimatstadt

Uvalde ist die Heimatstadt von Matthew McConaughey. Nach dem Massaker an einer Grundschule dort wendet sich der US-Schauspieler an seine Landsleute.
Matthew McConaughey (2019): »Wie können wir das Problem beheben?«

Matthew McConaughey (2019): »Wie können wir das Problem beheben?«

Foto: Willy Sanjuan / AP

Hollywoodstar Matthew McConaughey, 52, hat nach dem Massaker an einer Grundschule in seiner texanischen Heimatstadt Uvalde mehr Einsatz im Kampf gegen Waffengewalt gefordert.

»Dies ist eine Epidemie, die wir in den Griff bekommen können, und unabhängig davon, auf welcher parteipolitischen Seite wir stehen, wissen wir alle, dass wir es besser machen können. Wir müssen es besser machen«, schrieb der Oscar-Preisträger von 2014 (»Dallas Buyers Club«) auf Twitter. Man müsse Maßnahmen ergreifen, damit niemand das erleben müsse, was die Eltern in Uvalde und andere Angehörige davor durchgemacht hätten.

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Ein 18-Jähriger hatte nach Angaben der Polizei am Dienstag in einer Grundschule in der Kleinstadt Uvalde das Feuer eröffnet. US-Medien zufolge wurden mindestens 19 Kinder und zwei Erwachsene getötet. Der Schütze sei vermutlich von Polizisten getötet worden.

»Wieder einmal haben wir auf tragische Weise bewiesen, dass wir es nicht schaffen, verantwortungsvoll mit den Rechten umzugehen, die uns unsere Freiheiten gewähren«, schrieb McConaughey.

Im Vergleich zu Europa ist das Waffenrecht in den USA allgemein sehr lax. Befürworter berufen sich auf den 1791 verabschiedeten zweiten Verfassungszusatz, der es ihrer Ansicht nach den Amerikanern erlaubt, Waffen zu tragen. Initiativen zur Verschärfung des Waffenrechts auf Bundesebene scheiterten bislang.

Für jeden Amerikaner sei es nun an der Zeit, sich zu fragen: »Was ist es, das wir wirklich schätzen? Wie können wir das Problem beheben?«. Man könne sich nicht »in Ausreden flüchten und diese tragische Realität als Status quo akzeptieren«, so der Schauspieler

Der in Texas geborene und aufgewachsene McConaughey hatte sich im vergangenen Jahr zunächst für eine Kandidatur als Gouverneur in seinem Heimatbundesstaat ins Gespräch gebracht. Einige Monate später sagte er jedoch ab.

wit/dpa
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