Niedrige Geburtenrate Thailand verteilt zum Valentinstag Millionen Liebespillen

Die thailändische Regierung macht sich wegen der niedrigen Geburtenrate des Landes Sorgen - und hat daher zum Valentinstag eine Initiative gestartet: Die Behörden geben Millionen Pillen mit Eisen- und Folsäure aus.

Eltern mit Neugeborenem am Valentinstag in Bangkok
AFP

Eltern mit Neugeborenem am Valentinstag in Bangkok


Aus Sorge um die sinkende Geburtenrate hat Thailands Regierung zum Valentinstag vermeintliche Wunderpillen verteilen lassen. In Krankenhäusern und Behörden wurden insgesamt sechs Millionen Tabletten mit Eisen und Folsäure ausgegeben. In einem Standesamt in der Hauptstadt Bangkok bedachte der Staat auch frisch vermählte Ehepaare mit den Präparaten.

Mit den Vitaminpillen sollen Schwangerschaften gefördert werden. Die zusätzliche Einnahme von Eisen- und Folsäure kann die Entstehung einer Schwangerschaft allerdings nicht begünstigen - sondern lediglich einen gesunden Schwangerschaftsverlauf unterstützen.

In Deutschland wird Frauen geraten, schon bei der Planung einer Schwangerschaft zusätzlich Folsäure und Jod einzunehmen.

Zum Thema

Thailand gehört zu den Ländern, in denen die Bevölkerungszahl kaum noch wächst. Zudem wird in dem südostasiatischen Staat weniger geheiratet - und Paare lassen sich bis zur Eheschließung mehr Zeit als früher.

mxw/dpa



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frenchie3 14.02.2017
1. Ein asiatischer Staat
bei dem die Bevölkerung sinkt - und die Regierung tut was gegen die Vernunft. Wenigstens eher symbolisch als wirkungsvoll
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