Einsatz in Nordrhein-Westfalen Weltkriegsbombe in Köln entschärft

Rund 10.000 Menschen mussten in Köln-Poll ihr Zuhause verlassen, nun gibt es Entwarnung: Einsatzkräfte haben eine 20-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft.

Polizeiabsperrung am Fundort der Weltkriegsbombe in Köln-Poll
DPA

Polizeiabsperrung am Fundort der Weltkriegsbombe in Köln-Poll


Nach dem Fund einer 20-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Poll ist der Blindgänger in der Nacht zum Donnerstag entschärft worden. Alle Beschränkungen seien aufgehoben, erklärte die Stadt am frühen Donnerstagmorgen in einer Mitteilung. Die Anwohner könnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Laut Polizei sei auch die Autobahn 4 wieder frei.

Weil sich die Evakuierung mit einem Radius von einem Kilometer als besonders aufwendig erwies, hatte sich der Start der Entschärfung mehrere Male verzögert. Rund 10.000 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen, darunter auch kranke und alte Menschen, die aus ihren Häusern und Wohnungen transportiert werden mussten. Betroffen waren auch Alteneinrichtungen und Flüchtlingsunterkünfte.

Für die Bewohner hatte die Stadt drei Anlaufstellen eingerichtet: Eine Kaserne und zwei Schulen. Insgesamt wurden rund tausend Menschen in den Einrichtungen untergebracht und versorgt. Den Angaben der Stadt Köln zufolge waren insgesamt mehr als 110 Feuerwehrleute und Sanitäter, 103 Mitarbeiter des Ordnungs- und Verkehrsdienstes und 35 Polizisten im Einsatz.

Die Bundesautobahn A4 war zwischen Vingst und Köln-Süd zwischenzeitlich gesperrt. Außerdem waren die Straßenbahnlinie 7 und eine Güterstrecke von der Sperrung betroffen.

aar/dpa/AFP



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