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Wetter zum Sommerbeginn: Heiß, heißer, Hitzewelle

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Süddeutschland Tempolimit wegen Hitzewelle

Deutschland leidet derzeit vielerorts unter mehr als 30 Grad Hitze. Die Waldbrandgefahr ist hoch - und auf einigen Autobahnabschnitten geht es nur langsam voran. Im Süden der USA wiederum fielen Dutzende Flüge aus.

Im Südwesten Deutschlands sind wegen der Hitze Tempolimits erlassen worden. Um Unfälle wegen aufgeplatzter Fahrbahnen zu vermeiden, sprach das Regierungspräsidium Karlsruhe Tempolimits für die Autobahnen 5 und 6 aus . In Abschnitten um das Autobahnkreuz Walldorf dürfen Autofahrer demnach tagsüber nur noch 80 Kilometer pro Stunde schnell fahren. Die Tempolimits werden aufgehoben, sobald die Tageshöchstwerte der Temperaturen unter 30 Grad liegen.

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann verteidigte die Einschränkungen. "Solange nicht alle Straßenabschnitte saniert sind, müssen wir aus Sicherheitsgründen - ich glaube, das versteht jeder Autofahrer und jeder Motorradfahrer - dieses Tempo 80 machen, damit man rechtzeitig noch eine Chance hat, langsamer zu fahren und abzubremsen, falls ein Blow-up geschieht", sagte der Grünen-Politiker dem Südwestrundfunk .

Diese bei Hitze auf Autobahnen drohenden "Blow-ups" - also Beulen in der Fahrbahn - sieht Hermann als Folge des Klimawandels. Die damit verbundenen Verzögerungen müssten Verkehrsteilnehmer in Kauf nehmen, sagte er dem Sender.

Auch der Süden der USA leidet derzeit unter großer Hitze. In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona fielen Dutzende Flüge aus, weil die Maschinen bei Temperaturen um die 50 Grad nicht mehr starten können. Bei der Hitze sei nicht genügend Auftrieb gewährleistet, schrieb der Sender BBC  über die Ausfälle. In Pakistan ist es mit bis zu 54 Grad derzeit noch heißer. Die Weltwetterorganisation (WMO) warnte in Genf vor einer anhaltenden Hitzewelle in weiten Teilen der Welt. In Spanien seien im Juni zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen worden, darunter in Granada mit 41,5 Grad und in Madrid mit 40,1 Grad.

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In Deutschland steigt mit den Temperaturen auch die Gefahr von Gewittern und Unwettern. In Teilen Deutschlands ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auch das Risiko für Waldbrände erhöht. "Momentan wächst die Gefahr mit jedem Tag", sagte der Waldbrandexperte der Bremer Feuerwehr, Karl-Heinz Knorr. Zwischen dem Südwesten und dem Nordosten Brandenburgs gibt es deshalb zahlreiche Gebiete mit der höchsten Waldbrandwarnstufe.

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Vereinzelte Schauer würden dagegen kaum helfen. Und Abkühlung ist nicht in Sicht: Für Donnerstag sind im Süden und Südwesten laut DWD Spitzenwerte von bis zu 38 Grad möglich. An dem Tag drohten auch Unwetter. DWD-Meteorologe Helge Tuschy sagte: "Besonders die Menschen im Norden und Osten Deutschlands werden sich auf heftige Unwetter mit Starkregen, großem Hagel und teils schweren Sturmböen einstellen müssen."

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apr/dpa/AP
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