Gefährliche Bö Wind reißt Kinder in Hüpfburg meterhoch in die Luft

In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New York sind drei Kinder mitsamt einer Hüpfburg in die Luft geschleudert worden. Starker Wind hatte das Spielgerät aus der Verankerung gerissen. Zwei fünf und sechs Jahre alte Jungs wurden verletzt.

Hüpfburg in der Luft: Vorfall in Glen Falls, New York
Caters News Agency

Hüpfburg in der Luft: Vorfall in Glen Falls, New York


Glens Falls - In Glens Falls im US-Bundesstaat New York ist es zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen: Drei Kinder, die sich am Montag auf einer aufblasbaren Hüpfburg vergnügten, wurden samt der Spielanlage in die Luft gehoben. Die Kinder wurden in mindestens fünf Metern Höhe aus der Hüpfburg geschleudert.

Ein Junge wurde etwa zwölf Meter weit weggeweht und landete auf dem Asphalt, ein anderer wurde auf ein parkendes Auto geworfen. Die fünf und sechs Jahre alten Kinder erlitten Kopf- und Gesichtsverletzungen sowie schwere Knochenbrüche. Ein ebenfalls vom Wind mitgerissenes zehnjähriges Mädchen kam laut der Zeitung "Post Star" mit Abschürfungen davon. "Alles was ich sah, waren Arme und Beine, die durch die Luft wirbelten", sagte ihre Schwester dem Sender WNYT.

Nachdem die Kinder herausgefallen waren, stieg die Spielanlage weiter auf 15 Meter und wurde dann auf ein zweistöckiges Schulgebäude geschleudert. Eine Augenzeugin berichtete, der Wind habe die Hüpfburg wie ein Tornado in die Luft gewirbelt.

Ersten Berichten zufolge gehört die Hüpfburg einem Anwohner, der selbst Kinder hat und das Spielgerät seit Jahren für Kinder in der Nachbarschaft aufstellt. Der Mann war nach dem Unfall schockiert. Die Eltern der verunglückten Kinder erklärten, die Hüpfburg sei vorschriftsmäßig im Erdreich verankert gewesen, der Wind habe sie herausgerissen. Eine betroffene Mutter sagte, weder sie noch andere Eltern seien sich der Gefahr bewusst gewesen, die die Hüpfburg bei windigem Wetter darstelle.

ala/dpa

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