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Italien: Mit Wagenhebern Wale retten

Foto: Massimiliano Schiazza/ dpa

Adriaküste Gestrandete Pottwale gerettet

Sieben Wale sind an der italienischen Adriaküste gestrandet, drei starben. Lokale Politiker beklagen menschliche Einflüsse auf die Umwelt. Ultraschallbohrungen hätten die Navigation der Tiere gestört.

Vasto - Mit Wagenhebern sind in Italien vier Wale vor dem Ersticken gerettet worden. Sie waren in der Nacht zu Freitag an der Adriaküste gestrandet. Für drei Tiere kam die Hilfe zu spät. Sie erstickten bei dem Vorfall nahe Vasto in den Abruzzen am eigenen Gewicht. Ob die anderen vier überleben, sei noch nicht klar. Sie werden in den kommenden Tagen beobachtet, berichtet die italienische "Il Centro"  .

Die Stadt richtete einen Krisenstab ein. "Es ist eine der schwersten Umweltkatastrophen in dieser Region", sagte der Bürgermeister von Vasto, Luciano Lapenna. "Es war ein Rennen gegen die Zeit, wir haben alles getan, was möglich ist." Das Regionalministerium für Umwelt gab der Anwendung von Ultraschall bei Bohrungen die Schuld. Sie störten die Tiere bei ihrem Weg durch die Adria, teilt es laut der italienischen Zeitung "Il Fatto online"  mit.

Neben Küstenwache, Tiermedizinern und Tauchereinheiten waren viele Freiwillige aus der Umgebung daran beteiligt, die tonnenschweren Meeressäuger mit Wasser zu versorgen und zurück ins Meer zu begleiten. Surfer hatten die gestrandeten Tiere am Morgen entdeckt.

isa/dpa
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