Glück gehabt Fuchs begräbt Ente lebendig, Polizei interveniert

Der Erpel steht noch unter Schock: Im unterfränkischen Miltenberg haben Polizisten eine lebendig begrabene Laufente aus ihrem lockeren Grab befreit. Verscharrt hatte das Tier offenbar ein Fuchs - um es sich für später aufzuheben.


Miltenberg - An einer eigentümlichen Art von Vorratshaltung versuchte sich ein unterfränkischer Fuchs: Weil er vier Enten auf einmal zwar einfangen, nicht aber auffressen konnte, buddelte er eines der Tiere kurzerhand in einem Blumenbeet ein. Polizisten mussten das verstörte Federvieh aus seinem feuchten Grab befreien. Nur ein Bein und der Kopf hätten noch aus der Erde geragt, teilte die Polizei im unterfränkischen Miltenberg mit.

Der Täter verriet sich durch sein charakteristisches Gebiss: Der völlig schockierte Erpel hatte typische Bissspuren am Hals. Wie sich herausstellte, waren aus einem benachbarten Gartengrundstück im Laufe des Freitags vier freilaufende Enten abhanden gekommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fuchs drei der Enten sofort getötet und weggetragen hat. Den Erpel verscharrte er wohl in der lockeren Erde, um ihn sich später zu holen.

Der Überlebende wurde mit leichten Verletzungen, aber immer noch in Schockstarre, von den Beamten wieder seinem Besitzer übergeben.

cis/ddp

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