Goldminen-Inferno Zahl der toten Bergmänner steigt auf 25

Nach dem verheerenden Brand in einer russischen Goldmine ist das Schicksal aller verunglückten Bergleute geklärt. Die Rettungskräfte fanden nun die letzten vermissten vier Bergleute - tot. Acht Arbeiter konnten gerettet werden.


Moskau - Die Leichen der vier Männer wurden heute geborgen. Insgesamt starben 25 Menschen bei dem Brand im Darasun-Bergwerk im ostsibirischen Tschita.

Erschöpfter Retter: 300 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Suche nach den Kumpeln
AP

Erschöpfter Retter: 300 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Suche nach den Kumpeln

Acht Bergleute überlebten das Unglück in mehr als 400 Metern Tiefe. Drei der acht Überlebenden hatten sich gestern aus eigener Kraft befreit. Einer der Arbeiter berichtete, sie hätten in einem Stollen einen Luftzug wahrgenommen und seien in dessen Richtung gelaufen. Sie führten die Rettungskräfte schließlich zu fünf Kollegen, die in 435 Meter Tiefe lebend geborgen wurden. Insgesamt waren 300 Menschen an den Rettungsarbeiten beteiligt.

Das Feuer war vergangenen Donnerstag bei Schweißarbeiten im Hauptschacht einer der ältesten russischen Goldgruben ausgebrochen, die rund 4700 Kilometer östlich von Moskau liegt. Die Umweltbehörde ordnete eine Sicherheitsüberprüfung der zu Highland Gold Mining gehörenden Zeche sowie einiger Gruben des Konkurrenten Polyus Gold an.

str/reuters



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